Kräuter: Vollstreckbare Steuerschulden einheben

Balance Arbeitnehmer mit Unternehmern herstellen

Wien (OTS/SK) - Angesichts der horrenden ausstehenden
Steuerschulden aus den großen Abgabenarten Umsatzsteuer, Einkommenssteuer und Körperschaftssteuer fordert SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter eine entschlossene Vorgangsweise des Finanzministeriums. "Die derzeit vollstreckbaren Steuerschulden in der Höhe von sage und schreibe 1,34 Milliarden Euro sind rigoros einzutreiben. Es ist nicht einzusehen, dass Arbeitnehmer Monat für Monat ihre Steuerleistung automatisch zu leisten haben, Unternehmer ihre Abgabenpflicht dagegen in gewissen Bereichen ignorieren", so Kräuter am Samstag im Gespräch mit dem SPÖ-Pressedienst. ****

Dies sei nicht nur ein Gebot der Balance zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern, sondern auch im Sinne eines fairen Wettbewerbs mit Unternehmern zu fordern, die vorschriftsmäßig und pünktlich ihrer Steuerpflicht nachkommen, so Kräuter. Besonders zu kritisieren seien nicht abgeführte Lohnsteuern, weil somit die Arbeitsleistung von Dienstnehmerseite zwar in Anspruch genommen wird, der dafür vorgeschrieben Steueranteil aber einfach zurückbehalten wird. Kräuter: "Die schwarzen Schafe in den bekannten Branchen und die notorischen Steuermuffel schädigen die Gemeinschaft, das gehört durch kompromisslose Maßnahmen der Finanzbehörden abgestellt." (Schluss) sv

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