Ein Irrweg: Hunde aus dem Ausland holen

Österreichischer Tierschutzverein warnt vor Importen der Hunde-Mafia

Salzburg (OTS) - Je größer die Nachfrage, umso größer ist auch der Profit jener Hunde-Mafia, die Hunde - vornehmlich aus Osteuropa -nach Österreich importiert. Wer einen Hund aus dem Ausland übernimmt oder aus durchaus guter Absicht selbst nach Österreich holt, beschreitet einen Irrweg. Die Hunde erweisen sich oft als Problemhunde, krank und psychisch schwer gestört. Die Welpen werden viel zu früh ihren Müttern entrissen und haben daher keine Gelegenheit zu lernen, sich in ein soziales Gefüge einzufinden. Außerdem sind die wenigsten dieser aus dem Ausland geholten Hunde geimpft, Papiere sind oft gefälscht.

Die Freude über den Hund weicht bei den neuen Besitzern schnell großer Ernüchterung: Niemand will schließlich einen kranken, verstörten und verhaltensauffälligen Hund. Und so kommt es, wie es kommen muss: Die meisten dieser Hunde werden sehr schnell wieder abgegeben oder gar ausgesetzt und landen letztendlich - wenn sie Glück haben - auf einem "Assisi-Hof" des Österreichischen Tierschutzvereins, wo sie gepflegt, betreut und nach entsprechendem Training als gesunde, problemlose Hunde manchmal doch noch weitervermittelt werden können.

Wer Interesse an einem Hund hat, soll sich auf einem "Assisi-Hof" des ÖTV, auf einem Gnadenhof oder in Tierheimen in Österreich umsehen. Dort gibt es eine Vielzahl an Hunden, die alle auf einen guten Platz warten.

Rückfragen & Kontakt:

Peter Gamsjäger
Pressesprecher
Österreichischer Tierschutzverein
Tel.: 0662 / 84 32 55-20

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