- 03.03.2011, 12:00:01
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Ranner: "Funkfrequenzen sind ein Allgemeingut!"
Bei der Vergabe von Funkfrequenzen darf nicht nur nach wirtschaftlichen Kriterien entschieden werden
Brüssel, 3. März 2011 (OTS) "Wenn Funkfrequenzen vergeben
werden, müssen dabei soziale, kulturelle und wirtschaftliche
Aspekte berücksichtigt werden. Es kann nicht sein, dass einfach der
Meistbietende den Zuschlag bekommt", forderte die ÖVP-
Europaabgeordnete Hella Ranner heute. Durch die Umstellung auf
digitales Fernsehen sind in den letzten Jahren viele Funkfrequenzen
frei geworden. Auch die Weiterentwicklung der Technik ermöglicht
die Nutzung von Frequenzen, die bisher nicht zur Verfügung standen.
Deshalb berät der Kulturausschuss des Europäischen Parlaments heute
über Kriterien für die Frequenznutzung. ****
Funkfrequenzen sind ein Allgemeingut! Gerade im kulturellen
Bereich, bei Events, in Vereinen und Kirchen, aber auch bei
Innovationen und im Verkehrsbereich gibt es viele technische
Möglichkeiten, für die man Funkfrequenzen braucht. Deshalb dürfen
bei der Vergabe nicht nur wirtschaftliche Aspekte im Vordergrund
stehen", erklärte Ranner. Auch für eine flächendeckende Einführung
von Internetbreitband sind die Frequenzen notwendig. "Nur bei
klaren Spielregeln können die Vorteile von drahtloser, digitaler
Technik und von Internetbreitbandzugang allen europäischen
Bürgerinnen und Bürgern sowohl in den Städten als auch am Land
zugute kommen", so Ranner abschließend.
Rückfragen: Dr. Hella Ranner MEP, tel.: +32-2-284-5898
([email protected]) Daniel Köster, M.A., EVP
Pressedienst, Tel.: +32-487-384784
([email protected])
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