FP-Guggenbichler: Feinstaubproblematik schlimmer denn je!

Hochglanzbroschüren werden das Problem nicht lösen - Feinstaubgipfel gefordert

Wien (OTS/fpd) - Nun muss die Wiener Stadtregierung endlich aus ihrem Winterschlaf erwachen. Allem Anschein nach versucht die Umweltstadträtin mit Hochglanzbroschüren gegen das Feinstaubproblem anzukämpfen. Dies ist jedoch mit Sicherheit der falsche Weg. So wurden heuer schon in Wien/Belgradplatz an mehr als den erlaubten 25 Tagen Überschreitungen der Feinstaubgrenzwerte gemessen die im Immissionsschutzgesetz-Luft seit 01.01.2010 festgelegt sind, berichtet der Umweltsprecher der FPÖ-Wien, LAbg. Udo Guggenbichler.

Das Jahr 2011 ist gerade 60 Tage alt und die Messstelle Wien/Belgradplatz musste bereits an mehr als 25 Tagen einen höheren Wert als die erlaubten 50 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft melden. Außer Broschüren und Abzockversuchen bei den Wiener Bürgern ist aus dem Rathaus aber kein passables Konzept am Tisch, um diese Problematik zu lösen, kritisiert Guggenbichler.

Pro Überschreitungstag kann bis zu 172.000 Euro an Strafgeldern durch die EU eingefordert werden. Hier wird wieder der Bürger für die Untätigkeit der rot-grünen Regierung zur Kasse gebeten!

Auch der Umweltminister hat den Ländern die diesbezügliche Verantwortung zugeschrieben. Leider kommen in diesem Bereich von der Rathausseite nichts als Ausreden, sei es einerseits der importierte Feinstaub andererseits die Wetterlage. Dies mag vielleicht ein Stück Berechtigung finden, kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Wien sofort eine Offensive zur Feinstaubreduktion starten muss. Konzepte sind gefragt und nicht Broschüren und Aufkleber für Magistratsfahrzeuge, die in ihrer Produktion wahrscheinlich die Umwelt mehr belasten als sie bringen!

"Wir fordern die sofortige Einberufung eines Feinstaubgipfels an dem Experten wie auch Parteienvertreter eingeladen werden, um diesem Problem endlich zu begegnen. Die Politik hinter verschlossenen Türen von Rot und Grün ist endgültig gescheitert. Man muss das Thema Feinstaub auf eine breitere Basis stellen. Hier sind Taten gefragt", so Guggenbichler abschließend. (Schluss) hn

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