SPÖ Kaiser: Professionelles Freiwilligenheer ist die Zukunft des Österreichischen Bundesheeres

FPK Scheuch will mit Falschinformationen von eigenem Versagen beim Thema Bundesheer ablenken. SPÖ traut im Gegensatz zu Strache und Scheuch Jugend zu, selbst über Leben zu bestimmen.

Klagenfurt (OTS) - Als armseliges Ablenkungsmanöver bezeichnet SPÖ-Landesparteivorsitzender LHStv. Peter Kaiser die heutigen wenig geist- dafür wortreichen Blendgranaten von FPK-LPO Uwe Scheuch.

"Den sich sonst so gerne jugendnahe gebenden FPÖ und FPK-Speerspitzen Strache und Scheuch ist es offensichtlich ein Dorn im Auge, dass die SPÖ mit ihrem Vorschlag eines professionellen Freiwilligenheeres, den Wunsch der Österreichischen Jugend nach einem selbstbestimmten Leben entspricht während die beiden Blauen aus reiner Parteipolitik die Jugend entmündigen wollen", macht Kaiser deutlich.

Dass Scheuch aus seinem einfallenden Schützengraben heraus nicht erkennen kann, dass die im Darabos-Modell eines professionellen Freiwilligenheeres vorgesehene Prämie von 5000 Euro für zwei Wochen verpflichtende Miliz-Übungen pro Jahr nicht nur sondern auch für Studenten einen attraktiven Anreiz bietet sich Geld dazu zu verdienen, sei ein Armutszeugnis.

Für Kaiser sei Scheuch nach seinem "part of the game"-Waterloo auch in der Bundesheerdebatte überhaupt so glaubwürdig wie seine Freunde Grasser und Meischberger als Opfer der ach so bösen Medien. "Abgesehen davon, dass Norbert Darabos nicht nur Scheuchs Falschbehauptung über die Schließung des Hubschrauberstützpunktes in Klagenfurt ins Reich der Märchen verbannte, wurde vom Verteidigungsminister auch klipp und klar festgehalten, dass es bei einer Umstellung auf ein Profi-Heer zu keinen Entlassungen kommen werde", so Kaiser, der im Interesse der Öffentlichkeit auch dem schwächelnden Erinnerungsvermögen Scheuchs auf die Sprünge hilft.

Es waren nämlich Scheuch und seine FPÖ-Freunde mit dem damaligen Verteidigungsminister Scheibner die gemeinsam mit der ÖVP in ihrer Regierungskoalition 2001 bis 2006 unter anderem die Wolfsburger Aichelburgkaserne verscherbelt, die Veräußerung von 40 Prozent der Bundesheer-Liegenschaften beschlossen, in ihrer Sicherheitsdoktrin die Neutralität aufgeweicht, eine stärkere Zuwendung zur NATO verfolgt, die Milizübungen ausgesetzt, die Wehrpflicht verkürzt, die sündteuren Eurofighter inklusive einer 90.000 Euro teuren Pressekonferenz über Scheuch-Freund Rumpold angekauft und die Mobilmachungsstärke des Österreichischen Bundesheeres von 110.000 auf 55.000 Mann gekürzt hat. Nicht zu vergessen, dass es Scheuch und Strache sind, die sich vehement für eine Wiedereinführung der Studiengebühren einsetzen.

"Scheuch, Strache und Co haben also eindrucksvoll bewiesen, dass sie das Österreichische Bundesheer nicht den aktuellen Anforderungen entsprechend reformieren können. Sich aber jetzt hinzustellen, den vernünftigen und von Militärexperten erarbeiteten Vorschlag eines Profiheeres ohne sachliche Argumente und vor allem ohne eigene konkrete Vorschläge zu torpedieren, ist die typische armselige freiheitliche Populismusmaschinerie", so Kaiser der abschließend festhält:

"Die SPÖ marschiert mit Reformen für Österreich voran, während sich FPÖ und ÖVP in der Vergangenheit eingraben!"

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