- 03.03.2011, 11:18:32
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SPÖ Kaiser: Professionelles Freiwilligenheer ist die Zukunft des Österreichischen Bundesheeres
FPK Scheuch will mit Falschinformationen von eigenem Versagen beim Thema Bundesheer ablenken. SPÖ traut im Gegensatz zu Strache und Scheuch Jugend zu, selbst über Leben zu bestimmen.
Klagenfurt (OTS) - Als armseliges Ablenkungsmanöver bezeichnet
SPÖ-Landesparteivorsitzender LHStv. Peter Kaiser die heutigen wenig
geist- dafür wortreichen Blendgranaten von FPK-LPO Uwe Scheuch.
"Den sich sonst so gerne jugendnahe gebenden FPÖ und FPK-Speerspitzen
Strache und Scheuch ist es offensichtlich ein Dorn im Auge, dass die
SPÖ mit ihrem Vorschlag eines professionellen Freiwilligenheeres, den
Wunsch der Österreichischen Jugend nach einem selbstbestimmten Leben
entspricht während die beiden Blauen aus reiner Parteipolitik die
Jugend entmündigen wollen", macht Kaiser deutlich.
Dass Scheuch aus seinem einfallenden Schützengraben heraus nicht
erkennen kann, dass die im Darabos-Modell eines professionellen
Freiwilligenheeres vorgesehene Prämie von 5000 Euro für zwei Wochen
verpflichtende Miliz-Übungen pro Jahr nicht nur sondern auch für
Studenten einen attraktiven Anreiz bietet sich Geld dazu zu
verdienen, sei ein Armutszeugnis.
Für Kaiser sei Scheuch nach seinem "part of the game"-Waterloo auch
in der Bundesheerdebatte überhaupt so glaubwürdig wie seine Freunde
Grasser und Meischberger als Opfer der ach so bösen Medien.
"Abgesehen davon, dass Norbert Darabos nicht nur Scheuchs
Falschbehauptung über die Schließung des Hubschrauberstützpunktes in
Klagenfurt ins Reich der Märchen verbannte, wurde vom
Verteidigungsminister auch klipp und klar festgehalten, dass es bei
einer Umstellung auf ein Profi-Heer zu keinen Entlassungen kommen
werde", so Kaiser, der im Interesse der Öffentlichkeit auch dem
schwächelnden Erinnerungsvermögen Scheuchs auf die Sprünge hilft.
Es waren nämlich Scheuch und seine FPÖ-Freunde mit dem damaligen
Verteidigungsminister Scheibner die gemeinsam mit der ÖVP in ihrer
Regierungskoalition 2001 bis 2006 unter anderem die Wolfsburger
Aichelburgkaserne verscherbelt, die Veräußerung von 40 Prozent der
Bundesheer-Liegenschaften beschlossen, in ihrer Sicherheitsdoktrin
die Neutralität aufgeweicht, eine stärkere Zuwendung zur NATO
verfolgt, die Milizübungen ausgesetzt, die Wehrpflicht verkürzt, die
sündteuren Eurofighter inklusive einer 90.000 Euro teuren
Pressekonferenz über Scheuch-Freund Rumpold angekauft und die
Mobilmachungsstärke des Österreichischen Bundesheeres von 110.000 auf
55.000 Mann gekürzt hat. Nicht zu vergessen, dass es Scheuch und
Strache sind, die sich vehement für eine Wiedereinführung der
Studiengebühren einsetzen.
"Scheuch, Strache und Co haben also eindrucksvoll bewiesen, dass sie
das Österreichische Bundesheer nicht den aktuellen Anforderungen
entsprechend reformieren können. Sich aber jetzt hinzustellen, den
vernünftigen und von Militärexperten erarbeiteten Vorschlag eines
Profiheeres ohne sachliche Argumente und vor allem ohne eigene
konkrete Vorschläge zu torpedieren, ist die typische armselige
freiheitliche Populismusmaschinerie", so Kaiser der abschließend
festhält:
"Die SPÖ marschiert mit Reformen für Österreich voran, während sich
FPÖ und ÖVP in der Vergangenheit eingraben!"
Rückfragehinweis:
SPÖ Kärnten
Klagenfurt
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