Mikl-Leitner: 13 Übergangspflegezentren machen nach Krankenhausaufenthalten fit für zu Hause

NÖ startet Offensive für neue teilstationäre Betreuungsform

St. Pölten (OTS/NÖI) - Immer öfter benötigen ältere Menschen nach Krankenhausaufenthalten vorübergehend Pflege und Unterstützung. Schon bisher war dafür in den NÖ Pflegeheimen ein Angebot an Übergangspflegeplätzen vorhanden. Nun setzt das Land NÖ einen weiteren Schritt im Ausbau dieses Angebotes. "Wir bündeln jetzt dieses Angebot durch den Aufbau von Übergangspflegezentren an 13 Standorten", erklärt VP-Landesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner.

Geplant sind derartige Übergangspflegezentren in Waidhofen/Thaya, Mistelbach, Gänserndorf, Korneuburg, Melk, Scheibbs, Tulln, Baden, Mödling, Wr. Neustadt, Neunkirchen, Maria Anzbach und Grafenwörth.

Bei der Übergangspflege können ältere und vorübergehend pflegebedürftige Menschen nach einem Krankenhausaufenthalt in ein (Landes-)Pflegeheim für die Dauer von 12 Wochen aufgenommen werden und erhalten dort auch neben der üblichen Betreuung eine spezielle therapeutische Unterstützung. "Wir garantieren hochqualitative Pflege durch unser bestens ausgebildetes Pflegepersonal und durch professionell geschulte Physio- und Ergotherapeuten. Dadurch entlasten wir die Kliniken und wir können die Angehörigen noch besser unterstützen", so Mikl-Leitner.

"Die Übergangspflege ermöglicht es uns, ältere Menschen nach Krankenhausaufenthalten rasch wieder fit für ihre eigenen vier Wände zu machen. Wir tragen damit dem Wunsch von 85 Prozent der älteren Generation Rechnung, nämlich, so lange wie möglich im gewohnten Lebensumfeld alt werden zu können", erklärt die Landesrätin.

Durch den Beschluss der Gesundheitsplattform des NÖGUS vom 21.12. ist auch eine Mitfinanzierung aus Mitteln des Gesundheitsbereiches erreicht worden und die Finanzierung dieses Vorhabens somit gesichert.

"Wir wollen in den nächsten zwei Jahren insgesamt 100 Betten für Übergangspflege zur Verfügung stellen", so Mikl-Leitner.

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