- 02.03.2011, 09:13:56
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IN BEZIEHUNG: Das A und O der Brillenglasbestimmung (Refraktion)
Wien (OTS) - Klar und scharf zu sehen steht in einer systemischen
Verflechtung mit dem ganzheitlichen Gesundheitszustand einer Person.
Die Refraktion umfasst die Erhebung des körperlichen Zustandes und
des persönlichen Befindens. Eventuell wechselwirkende Medikationen
können die Qualität des Sehgefühls beeinflussen, so z.B.
Bluthochdruck, Diabetes, Grüner Star, Augendruck, Psychopharmaka,
Blutgerinnungshemmer usw. Augenoptikermeister und Optometristen sind
Experten für verträgliche, funktionale und komfortable Brillen.
Wichtige Bestandteile der Anamnese sind daher auch persönlich,
visuelle Anforderungen wie z.B. Büro- und Bildschirmarbeit, feine
Naharbeit oder Einstellarbeit an Maschinen, das gleichzeitige Lesen
und Handeln, das Gesichtsfeld, Lichtquellen und Kontraste bzw.
Farbdifferenzen usw. Die beste Voraussetzung für eine
Brillenglasbestimmung ist ein entspannter, ausgeruhter und
stressfreier Zustand.
Wie gliedert sich der Ablauf einer Brillenglasbestimmung?
Die SUBJEKTIVE Refraktion wird durch eine genau einzuhaltende
Gesprächs- und Messtechnik des Augenoptikermeisters oder
Optometristen gemeinsam mit der fehlsichtigen Person durchgeführt.
Die gestellten Fragen beschränken sich fast ausschließlich auf ein
"besser oder schlechter?" oder "eins oder zwei besser"? Diese nach
"Versuch und Fehler" ausgerichtete Methode ermittelt den
kleinstmöglichen Fehler und wird strikt eingehalten, um subjektive
Ergebnisse nicht zu verfälschen. Wichtig ist, gestellte Fragen
spontan und offen, dem persönlichen Eindruck entsprechend, zu
beantworten. Der notwendig schnelle Wechsel während der Einstellungen
vermeidet einen Gewöhnungseffekt. Daher ist es auch bedeutend
mitzuteilen, wenn kein Unterschied festgestellt wird.
Mittels eines automatischen und heute computergesteuerten
Refraktometers oder der Skiaskopie wird der Grad der Fehlsichtigkeit
OBJEKTIV bestimmt. Dieser gemeinsam und kombiniert durchgeführte
Prozess ermöglicht die Ermittlung des exakten Korrekturwertes pro
Auge. Um ein komfortables Sehgefühl zu gewährleisten, werden die
Angleichung und das Zusammenspiel des Augenpaares mit den ermittelten
Stärken sichergestellt. Die Überprüfung, ob das Augenpaar
beschwerdefrei geradeaus und in die Ferne gerichtet werden kann,
bildet den Abschluss der umfangreichen Messung.
Wann ist die Brillenglasbestimmung richtig?
Ausschlaggebend dafür ist unser subjektives Gefühl. Jede Person
kann nur für sich entscheiden, ob sie mit dieser Brille optimal sieht
und sich wohlfühlt. Scharf, klar und bequem sehen zu können, eine
nicht zwickende Brille, keine Kopfschmerzen oder Übelkeit
können z.B. Kriterien bei der subjektiven Beurteilung der
Brillenglasqualität sein.
Maßgeblich ist das beschwerdefreie Wohlbefinden beim Blick durch
die Brille. Die rechtzeitige Terminabsprache mit dem
Augenoptikermeister und Optometristen ermöglicht eine
Brillenglasbestimmung ohne Wartezeiten.
Rückfragehinweis:
Anton Koller, MSc. Clinical Optometry, Landesinnungsmeister Fachgruppe Wien der Gesundheitsberufe / Augenoptiker und Hörakustiker
Tel.: 01/51450-2208
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