- 25.02.2011, 16:14:58
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Diskussion zu "Open Data. Open Rules?" bei twenty.twenty: Open Data als Innovations- und Demokratiemotor
Wien (OTS) - Die Reihe twenty.twenty widmete sich vorgestern dem
Thema "Open Data. Open Rules!". Rund 80 Gäste diskutierten im The Hub
Vienna über die Potenziale, die die Öffnung von Daten der
öffentlichen Hand für Demokratie und Wirtschaft bringt. Daniel
Dietrich von der Open Knowledge Foundation Deutschland sprach in
seiner Keynote von einem Schatz, der einmal gehoben, einen
intensiveren Dialog zwischen Regierung, Verwaltung und Bürgern
ermöglicht. Open Data sind auch Grundlage für technologische
Innovationen. Auch in Österreich herrscht Aufbruchsstimmung.
In seinem Eröffnung-Statement beschrieb Daniel Dietrich die
Infrastruktur von Open Data als Basis für eine nachhaltige
Wissensökonomie. Die Offenlegung von Daten aus Politik und Verwaltung
machen das Handeln der Akteure nachvollziehbar. Diese Transparenz
fördert den Dialog und schafft damit auch Vertrauen. Wenn die
Rohdaten uneingeschränkt für neue Anwendungen oder Dienstleistungen
verwendet werden können, ist das nicht zuletzt auch ein
Innovationsmotor. Dietrich ist überzeugt: "Roh sind die Daten
wertlos. Gekocht und veredelt sind sie ein wahrer Schatz." Er selbst
sieht die Veredelung von Daten nicht als primäre Aufgabe des Staates.
"Der volkswirtschaftliche Nutzen ist bedeutend höher, wenn viele
Entwickler und Unternehmen auf die Quelldaten zugreifen können und
daraus auch Wettbewerb entsteht", so der Vertreter der Open Knowledge
Foundation Deutschland und CEO des deutschen Open Data Networks.
Open Data - Österreich holt auf
In angloamerikanischen und skandinavischen Ländern gibt es bereits
zahlreiche Anwendungen, die Open Data verwenden. Auch in Österreich
herrscht Aufbruchsstimmung. Thomas Thurner von der Semantic Web
Company berichtete von den Vorbereitungen zur Open Government Data
Konferenz, die im Juni 2011 stattfindet. Er ortet bei allen
Stakeholdern große Bereitschaft, hier etwas zu bewegen. Michael
Rederer, verantwortlich für die redaktionelle Leitung der Website der
Stadt Wien, betonte, dass schon jetzt viele Informationen des
öffentlichen Sektors online sind, ein Verzeichnis ist noch für 2011
geplant. Die Voraussetzungen für eine Veröffentlichung in
maschinenlesbarer Form werden derzeit geklärt.
Open Rules? - Die Schwierigkeiten auf dem Weg zu Open Government und
Open Data
Der Politikwissenschaftler Hubert Sickinger wies darauf hin, dass
es mit der Öffnung von Daten alleine noch nicht getan sei. Am
Beispiel Parteienfinanzierung erläuterte er, dass bei Budgetdaten
durchaus Möglichkeiten gäbe, Budgetpositionen so darzustellen, dass
aus den Daten keine konkreten Schlüsse abgeleitet werden könnten. In
der Diskussion kristallisierte sich heraus, dass es eine Reihe von
begleitenden Maßnahmen und Rahmenbedingungen braucht, damit das
Potenzial von Open Data genutzt werden kann. Dazu gehört einerseits
das entsprechende Commitment der politischen Entscheidungsträger.
Sickinger verweist hier etwa auf den Freedom of Information Act, der
in Großbritannien die formale Grundlage für den Umgang mit
Informationen der öffentlichen Hand darstellt. Andererseits braucht
es aber auch entsprechende Data Literacy bei den Entwicklern, die die
Daten aufbereiten, und bei denen, die auf die aufbereiteten Daten
zugreifen. Open Data sind per se keine Grundlage für politische
Diskussions- und Entscheidungsfindungsprozesse. Sie können diese aber
unterstützen.
twenty.twenty ist eine gemeinsame Veranstaltungsreihe von A1
Telekom Austria und The Gap. Sie wirft in regelmäßigen Abständen
brennende Fragen der Gegenwart auf und sucht nach Antworten in
"mittelferner" Zukunft, konkret das Jahr 2020. Das
Veranstaltungsformat bietet Raum, um gemeinsam Szenarien, wie das
Leben und Arbeiten mit neuen Technologien aussehen kann, zu
entwickeln.
Mehr Infos zu twenty.twenty finden sich auf der Website:
http://www.twentytwenty.at
Weitere Presseinformationen finden Sie im A1 Telekom Austria Newsroom
unter http://newsroom.a1telekom.at/.
A1 Telekom Austria - Mobilfunk und Festnetz aus einer Hand
A1 Telekom Austria ist mit 5,1 Mio. Mobilfunkkunden und 2,3 Mio.
Festnetzanschlüssen Österreichs führendes
Telekommunikationsunternehmen, das aus einer Fusion von Telekom
Austria und mobilkom austria im Juli 2010 entstand. Die Kunden
profitieren von einem umfassenden Gesamtangebot aus einer Hand:
Sprachtelefonie, Internetzugang, Daten- und IT-Lösungen,
Mehrwertdiensten, Wholesale-Services und mobile Business- und
Payment-Lösungen. Die Produktmarken Telekom Austria, A1, bob und Red
Bull MOBILE stehen für Qualität und smarte Services.
A1 Telekom Austria ist Teil der Telekom Austria Group - einem
führenden Telekommunikationsunternehmen im CEE Raum. Die Telekom
Austria Group ist in acht CEE Ländern tätig.
Im Segment Österreich werden rund 9.700 Mitarbeiter beschäftigt.
Generaldirektor ist Dr. Hannes Ametsreiter, zugleich auch
Generaldirektor der Telekom Austria Group und Member of the Board der
GSM Association (GSMA) - dem internationalen Interessenverband der
Mobilfunkindustrie.
Das Segment Österreich hat 2010 einen Umsatz von 3.064,2 Mio.
Euro, ein bereinigtes EBITDA von 1.032,4 Mio. Euro und ein
Betriebsergebnis von 225 Mio. Euro erwirtschaftet. Der Umsatz der
Telekom Austria Group im Jahr 2010 betrug 4.650,8 Mio. Euro, das
bereinigte EBITDA 1.645,9 Mio. Euro und das Betriebsergebnis lag bei
437,9 Mio. Euro.
Rückfragehinweis:
Mag. Karin Brandner, Corporate Communications A1 Telekom Austria
Tel: +43 +43 664 66 31655, E-Mail: [email protected]
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