APA-OTS Politikanalyse: Vizekanzler Pröll steht zum Bau des Brennerbasistunnels

Innsbruck/Wien (OTS) - Das Innsbrucker MediaWatch Institut
erstellt im Auftrag von APA-OTS wöchentlich das Top-30 Ranking der meist genannten Politikerinnen und Politiker in den österreichischen Tageszeitungen. Im aktuellen Untersuchungszeitraum (18. bis 24. Februar 2011) belegt Vizekanzler Josef Pröll Platz eins. Unterrichtsministerin Claudia Schmied folgt auf Rang zwei und Infrastrukturministerin Doris Bures belegt den dritten Platz.

Vizekanzler und Finanzminister Josef Pröll (Rang eins, 465 Nennungen) steht aufgrund der Debatten um den Bau des Brennerbasistunnels und die Wehrpflicht im Fokus der Innenpolitikberichterstattung. Für die Fortsetzung des Baus des Brennerbasistunnels verlangt die ÖBB eine Finanzierungszusage des Finanzministers. Josef Pröll und Infrastrukturministerin Doris Bures (Rang drei, 285 Nennungen) sind um Beruhigung bemüht. Beide sehen das Projekt nicht gefährdet und betonen, dass der Plan zur Fertigstellung des Tunnels bis 2025 im Budget berücksichtigt sei. Verteidigungsminister Norbert Darabos (Rang vier, 235 Nennungen) stößt mit seinem Plan zur Abschaffung der Wehrpflicht weiterhin auf Widerstand. Der Oberbefehlshaber des Bundesheeres, Bundespräsident Heinz Fischer (Rang sechs, 199 Nennungen), plädiert für die Beibehaltung der Wehrpflicht. Fischer verweist auf die integrative Funktion der Wehrpflicht. Auch Vizekanzler Josef Pröll sieht keinen Bedarf von der Wehrpflicht abzurücken. Rückendeckung erhält Darabos von Bundeskanzler Werner Faymann (Rang fünf, 229 Nennungen). Falls keine innerkoalitionäre Lösung gefunden wird, soll das Volk das letzte Wort haben soll.
Unterrichtsministerin Claudia Schmied (Rang zwei, 350 Nennungen) kündigt für das kommende Jahr eine Umstellung aller Oberstufen der Allgemeinbildenden Höheren Schulen (AHS) sowie der berufsbildenden mittleren und höheren Schulen (BHS) auf ein Kurssystem an. Im Zuge dessen will Schmied das Sitzenbleiben in diesen Schulmodellen abschaffen.

Neueinstiege in das aktuelle Top-30 Politikerranking: Reinhold Mitterlehner, ÖVP (Rang neun, 163 Nennungen); Wilhelm Molterer, ÖVP (Rang 14, 123 Nennungen); Beatrix Karl, ÖVP (Rang 17, 114 Nennungen); Maria Vassilakou, Grüne (Rang 18, 109 Nennungen); Erwin Pröll, ÖVP (Rang 21, 104 Nennungen); Peter Pilz, Grüne (Rang 22, 99 Nennungen); Karl Öllinger, Grüne (Rang 23, 91 Nennungen); Johannes Hahn, EU-Kommission (Rang 24, 81 Nennungen); Uwe Scheuch, FPK (Rang 25, 80 Nennungen); Josef Martinz, ÖVP (Rang, 26, 71 Nennungen); Gabriele Heinisch-Hosek, SPÖ (Rang 29, 63 Nennungen); Alexander Van der Bellen, Grüne (Rang 30, 59 Nennungen).

In dieser Woche ist die ÖVP mit zwölf Politikerinnen und Politikern in der Wertung präsent und die SPÖ mit acht. Die Grünen stellen vier Akteure, die FPK zwei und die FPÖ einen. Das BZÖ kann keinen Vertreter positionieren. Außerdem unter den Top-30:
Bundespräsident Heinz Fischer, die parteifreie Justizministerin Claudia Bandion-Ortner und EU-Kommissar Johannes Hahn.

MediaWatch analysiert im Auftrag von APA-OTS die Präsenz österreichischer Politiker in der Berichterstattung der heimischen Tageszeitungen. Das wöchentlich aktualisierte Ranking ist über den OTS-Politik-Channel http://www.ots.at/ranking/art/top/politik kostenlos abrufbar.

MediaWatch-Report Politik

Der MediaWatch-Report Politik erscheint jeden Dienstag. Trendentwicklungen, Themenkarrieren und Positionen von Österreichs Spitzenpolitikerinnen und
-politikern werden grafisch übersichtlich aufbereitet und auf einen Blick erfassbar. Das MediaWatch-Institut analysiert in dem umfassenden Report wöchentlich die mediale politische Kommunikation Österreichs in 16 österreichischen Tageszeitungen, 25 TV-Nachrichtensendungen und sieben Radio-Nachrichtensendungen.

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