- 25.02.2011, 12:02:06
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APA-OTS Politikanalyse: Vizekanzler Pröll steht zum Bau des Brennerbasistunnels
Innsbruck/Wien (OTS) - Das Innsbrucker MediaWatch Institut
erstellt im Auftrag von APA-OTS wöchentlich das Top-30 Ranking der
meist genannten Politikerinnen und Politiker in den österreichischen
Tageszeitungen. Im aktuellen Untersuchungszeitraum (18. bis 24.
Februar 2011) belegt Vizekanzler Josef Pröll Platz eins.
Unterrichtsministerin Claudia Schmied folgt auf Rang zwei und
Infrastrukturministerin Doris Bures belegt den dritten Platz.
Vizekanzler und Finanzminister Josef Pröll (Rang eins, 465
Nennungen) steht aufgrund der Debatten um den Bau des
Brennerbasistunnels und die Wehrpflicht im Fokus der
Innenpolitikberichterstattung. Für die Fortsetzung des Baus des
Brennerbasistunnels verlangt die ÖBB eine Finanzierungszusage des
Finanzministers. Josef Pröll und Infrastrukturministerin Doris Bures
(Rang drei, 285 Nennungen) sind um Beruhigung bemüht. Beide sehen das
Projekt nicht gefährdet und betonen, dass der Plan zur Fertigstellung
des Tunnels bis 2025 im Budget berücksichtigt sei.
Verteidigungsminister Norbert Darabos (Rang vier, 235 Nennungen)
stößt mit seinem Plan zur Abschaffung der Wehrpflicht weiterhin auf
Widerstand. Der Oberbefehlshaber des Bundesheeres, Bundespräsident
Heinz Fischer (Rang sechs, 199 Nennungen), plädiert für die
Beibehaltung der Wehrpflicht. Fischer verweist auf die integrative
Funktion der Wehrpflicht. Auch Vizekanzler Josef Pröll sieht keinen
Bedarf von der Wehrpflicht abzurücken. Rückendeckung erhält Darabos
von Bundeskanzler Werner Faymann (Rang fünf, 229 Nennungen). Falls
keine innerkoalitionäre Lösung gefunden wird, soll das Volk das
letzte Wort haben soll.
Unterrichtsministerin Claudia Schmied (Rang zwei, 350 Nennungen)
kündigt für das kommende Jahr eine Umstellung aller Oberstufen der
Allgemeinbildenden Höheren Schulen (AHS) sowie der berufsbildenden
mittleren und höheren Schulen (BHS) auf ein Kurssystem an. Im Zuge
dessen will Schmied das Sitzenbleiben in diesen Schulmodellen
abschaffen.
Neueinstiege in das aktuelle Top-30 Politikerranking: Reinhold
Mitterlehner, ÖVP (Rang neun, 163 Nennungen); Wilhelm Molterer, ÖVP
(Rang 14, 123 Nennungen); Beatrix Karl, ÖVP (Rang 17, 114 Nennungen);
Maria Vassilakou, Grüne (Rang 18, 109 Nennungen); Erwin Pröll, ÖVP
(Rang 21, 104 Nennungen); Peter Pilz, Grüne (Rang 22, 99 Nennungen);
Karl Öllinger, Grüne (Rang 23, 91 Nennungen); Johannes Hahn,
EU-Kommission (Rang 24, 81 Nennungen); Uwe Scheuch, FPK (Rang 25, 80
Nennungen); Josef Martinz, ÖVP (Rang, 26, 71 Nennungen); Gabriele
Heinisch-Hosek, SPÖ (Rang 29, 63 Nennungen); Alexander Van der
Bellen, Grüne (Rang 30, 59 Nennungen).
In dieser Woche ist die ÖVP mit zwölf Politikerinnen und
Politikern in der Wertung präsent und die SPÖ mit acht. Die Grünen
stellen vier Akteure, die FPK zwei und die FPÖ einen. Das BZÖ kann
keinen Vertreter positionieren. Außerdem unter den Top-30:
Bundespräsident Heinz Fischer, die parteifreie Justizministerin
Claudia Bandion-Ortner und EU-Kommissar Johannes Hahn.
MediaWatch analysiert im Auftrag von APA-OTS die Präsenz
österreichischer Politiker in der Berichterstattung der heimischen
Tageszeitungen. Das wöchentlich aktualisierte Ranking ist über den
OTS-Politik-Channel http://www.ots.at/ranking/art/top/politik
kostenlos abrufbar.
MediaWatch-Report Politik
Der MediaWatch-Report Politik erscheint jeden Dienstag.
Trendentwicklungen, Themenkarrieren und Positionen von Österreichs
Spitzenpolitikerinnen und
-politikern werden grafisch übersichtlich aufbereitet und auf einen
Blick erfassbar. Das MediaWatch-Institut analysiert in dem
umfassenden Report wöchentlich die mediale politische Kommunikation
Österreichs in 16 österreichischen Tageszeitungen, 25
TV-Nachrichtensendungen und sieben Radio-Nachrichtensendungen.
Der kostenpflichtige MediaWatch-Report Politik mit zahlreichen
Grafiken und Detailinformationen kann über die Rechercheplattform
APA-Online-Manager, die DeFacto-WissensWelt unter
www.defacto.at/wissenswelt/ oder direkt bei MediaWatch unter
[email protected] bezogen werden.
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