FORMAT: ÖVP zeigt Ex-Flughafen-Vorstand beim Staatsanwalt an

Untreueverdacht wegen verdeckter Hochegger-Kampagnen

Wien (OTS) - Die ÖVP-Niederösterreich hat den ehemaligen Flughafen-Vorstand Herbert Kaufmann wegen Untreueverdacht bei der Staatsanwaltschaft Korneuburg angezeigt. Dies berichtet das Wirtschaftsmagazin FORMAT in seiner am Freitag erscheinenden Ausgabe.

"Kaufmann hat die ihm von der Flughafen Wien AG eingeräumte Verfügungsmacht dahingehend wissentlich missbraucht, als er PR-Kampagnen, die lediglich seinem persönlichen Vorteil dienten, aus Mitteln der Flughafen Wien AG bzw. deren Tochterunternehmen bezahlen hat lassen", heißt es in der FORMAT exklusiv vorliegenden Strafanzeige. Dem Flughafen sei dadurch "ein Schaden von zirka einer Million Euro" entstanden. ÖVP-Niederösterreich-Geschäftsführer Gerhard Kartner: "Hier braucht es eine lückenlose strafrechtliche Aufklärung."

Der PR-Berater Peter Hochegger hatte im Auftrag von Kaufmann einen Masterplan ausgetüftelt, um mit "verdeckter Kommunikation" und Schmutzkübelkampagnen den Flughafen-Vorstand im Sattel zu halten. Laut FORMAT sollten die Flughafen-Eigentümer - Stadt Wien, Land Niederösterreich und Mitarbeiterstiftung - beeinflusst werden.

Herbert Kaufmann weist die Vorwürfe gegenüber FORMAT zurück: "Es hat nie ein Dirty Campagning gegeben, daher kann man mir auch nichts vorwerfen." Außerdem sei keine der kolportierten Aktionen wie etwa die Negativ-PR-Kampagne gegen das Land Niederösterreich unter seiner Ägide umgesetzt worden. Kaufmann: "Das ist ein Sturm im Wasserglas."

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