ÖH: Bachelorstudium ungenügend und nicht akzeptiert

Master muss Regelabschluss werden

Wien (OTS) - Eine heute präsentierte Studie über die Bedeutung des Bachelorabschlusses bestätigt die Österreichische HochschülerInnenschaft in ihren Befürchtungen. "BachelorabsolventInnen werden nicht als vollwertige AkademikerInnen anerkannt - ihre Qualifikation wird als nicht ausreichend angesehen", so Sigrid Maurer vom Vorsitzteam der ÖH Bundesvertretung. "Es ist auch keine Besserung in Sicht - nur wenige glauben noch daran, dass der Bachelor in Zukunft besser angenommen wird", so Maurer weiter.

"Die Bachelorstudien sollen in erster Linie billige Arbeitskräfte produzieren - das widerspricht dem Sinn von Hochschulbildung als wissenschaftlicher Ausbildung und umfassender Bildung der eigenen Persönlichkeit. Der Master muss der Regelabschluss an Hochschulen sein", so Thomas Wallerberger vom ÖH-Vorsitzteam. "Die Kürzung der Bezugsdauer bei der Familienbeihilfe auf 24 Jahre bewirkt genau das Gegenteil - Studierende können sich das Masterstudium nicht mehr leisten. Die Regierung muss die Kürzungen beim Familienbudget zurücknehmen", so Wallerberger weiter.

"Die österreichische Hochschulpolitik ist voll von Widersprüchen. Es ist unverständlich, dass nicht einmal die Regierung den Bachelortitel bei BeamtInnen als akademischen Abschluss anerkennt - gerade der öffentliche Dienst müsste hier als Vorbild vorangehen", so Mirijam Müller, ÖH-Generalsekretärin.

Rückfragen & Kontakt:

Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Georg Garstenauer, Pressesprecher
Tel.: 0676 888 52 212
georg.garstenauer@oeh.ac.at
http://www.oeh.ac.at/

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NHO0001