Hofer unterstützt überparteiliches Volksbegehren zum Euratom-Ausstieg

FPÖ: Finanzielle Mittel für Einsatz erneuerbarer Energie nutzen

Wien (OTS) - Verwundert zeigt sich FPÖ-Umweltsprecher NAbg.
Norbert Hofer über Aussagen des oberösterreichischen Anti-Atombeauftragten Pavlovec, der sich gegen eine Unterzeichnung des Euratom-Volksbegehrens ausspricht.

Norbert Hofer: "Alle Argumente sprechen für einen Ausstieg Österreichs aus diesem Vertrag. Die Argumentation, wonach ein Volksbegehren sinnlos sei, weil ein Antrag der FPÖ im Nationalrat von Rot und Schwarz niedergestimmt wurde und daher das Ergebnis eines stark unterstützten Volksbegehrens ebenfalls ignoriert werden würde, ist eine recht eigenwillige Absage an die direkte Demokratie. Herr Pavlovec erweist damit der Antiatombewegung in Österreich keinen guten Dienst."

Der Anti-Atombeauftragte argumentiert auch damit, dass ein Ausstieg Österreichs aus Euratom verhindern würde, dass bei der Bekämpfung von Kernkraftprojekten im Ausland durch den Ausstieg negative Effekte entstehen könnte. Hofer zeigt sich verwundert, da die Mitgliedschaft Österreichs bei Euratom beispielsweise im Fall Temelin überhaupt nichts bewirkt hat und auch nichts bewirken kann.

Hofer hat bereits die Einleitung des Volksbegehrens gemeinsam mit anderen Mandataren der FPÖ unterstützt und ruft dazu auf, dieses überparteiliche Volksbegehren zu unterschreiben: "Es ist klüger, die für Euratom verwendeten Mittel zur Nutzung erneuerbarer Energie zu verwenden."

Amüsiert zeigt sich Hofer über die hintergründig aufgestellte These des von wem auch immer bezahlten Anti-Atombeauftragten, es handle sich bei dem Volksbegehren um eine Aktivität im Nahefeld der FPÖ.

Hofer: "Das einzige Nahefeld ergibt sich daraus, dass ich mit vielen meiner Freunde in der FPÖ dieses Volksbegehren durch meine Unterschrift unterstütze und diese Aufforderung auch an die Bürger dieses Landes weitergebe. Das Verhalten des sogenannten Anti-Atombeauftragten ist gelinde gesagt etwas eigenartig."

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