"IT-Business in Austria": Social Media als Herausforderung für Unternehmen

Österreichische Unternehmen nutzen Chancen zu wenig - Social-Media-Marketing wird oft genug zu unüberlegt angegangen

Wien (OTS) - Obwohl inzwischen privat kaum jemand auf Facebook und Co verzichten will, sind die österreichischen Unternehmen nach wie vor zurückhaltend. Zu diesem Ergebnis kommt der Social-Media-Spezialist Christian Henner-Fehr im Monitor-Jahrbuch "IT Business in Österreich 2011". "Sich einen Account bei Twitter, Facebook & Co einzurichten, ist recht einfach. Die Herausforderungen beginnen erst danach, denn die Gefahr ist groß, in den alten (Kommunikations-)Trott zu verfallen. So lässt sich das Potenzial des Social Webs aber nicht ausschöpfen."

Henner-Fehr sieht sich in diesem Zusammenhang durch eine Studie von Meta Communications International bestätigt, die die 20 im ATX notierten Unternehmen sowie 18 weitere Großkonzerne analysiert hat. Lediglich Red Bull kommt darin mit seinen Social-Media-Aktivitäten auf eine Reichweite, die international mithalten kann.

"Während sich etwa mithilfe von Blogs die eigene Reputation erhöhen lässt, eignen sich Videoplattformen wie YouTube oder Sevenload für Produktpräsentationen und damit eher für den Vertrieb", wirft Henner-Fehr einen Blick über den Facebook-Tellerrand. "Dass soziale Netzwerke wie Facebook oder Xing vor allem für den Aufbau von Communities geeignet sind, leuchtet ein. Aber auch Fotoplattformen lassen sich für das Community Building einsetzen. Das verbindende Element sind in diesem Fall die 'Tags', mit denen die Fotos von den Usern versehen werden und über die sich Beziehungen untereinander aufbauen lassen."

Egal, für welche Form des Social-Media-Marketings man sich auch entscheidet: Vorher gilt es, die Hausaufgaben zu machen: "Erst wenn ein Unternehmen weiß, mit welchen Zielgruppen es im Social Web zu tun hat und welche Ziele erreicht werden sollen, kann es sich Gedanken darüber machen, welche Strategie dafür gewählt werden muss", betont Henner-Fehr. Wer seinen Einstieg in das Social Media mit dem Anlegen eines Facebook- oder Twitter-Profils beginnt, hat also ein paar Arbeitsschritte ausgelassen."

IT-Business in Österreich 2011

"IT-Business in Österreich" wird vom IKT-B2B-Monatsmagazin MONITOR bereits zum zehnten Mal herausgebracht und ist das einzige derartige Jahrbuch im deutschsprachigen Raum. Die diesjährigen Topthemen sind unter anderem der IKT-Markt, IT-Ausbildung, E-Government in Österreich oder der Start in die vierte Mobilfunkgeneration.

Ein weiterer Beitrag befasst sich mit einer umfassenden Analyse der "Digitalen Agenda" der EU, die damit die Informationsgesellschaft fördern will. Zu den einzelnen Punkten gibt es auch Kommentare von österreichischen IT-Experten. "IT-Business in Österreich 2011" kostet 25 Euro (exklusive Versand) und kann ab sofort unter www.monitor.co.at/itbuch bestellt werden.

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