• 20.02.2011, 19:54:34
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Vor dem Gemeinsamen kommt das Trennende (von Markus Kaufmann)

Ausgabe 21. Feb. 2011

Klagenfurt (OTS) - Die Große Koalition bringe Stabilität und
erleichtere die anstehenden Reformen. So in etwa versuchten die
Mitglieder des Kabinetts Faymann I die Neuauflage der Zusammenarbeit
zu rechtfertigen. Von besagter Zusammenarbeit konnte in den
vergangenen Monaten aber keine Rede mehr sein. Völlig gleichgültig um
welches Thema es geht, einer der Koalitionspartner hat an den Plänen
des anderen immer etwas auszusetzen. Nun ist eine offene und ehrliche
Debatte unter Partnern zwar normal und erwünscht, zurzeit hat man
aber das Gefühl, in Österreich herrsche Stillstand. Ob Schule,
Gesundheit, Sicherheit oder Heer - nichts geht mehr. Dabei meinte
Kanzler Werner Faymann erst unlängst beim Neujahrsempfang in der
Hofburg: "Das Wesen dieser Regierung ist es, das Gemeinsame vor das
Trennende zu stellen." Viel war davon heuer aber noch nicht zu
bemerken.

Rückfragehinweis:
Kärntner Tageszeitung
Chefredaktion
Tel.: 0463/512000-502
mailto:[email protected]

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