• 19.02.2011, 08:00:14
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"profil": Mitterlehner: "Frauenquote für Aufsichtsräte in Staatsbetrieben"

Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner: "Freiwilligkeit bewirkt nichts"

Wien (OTS) - In einem Interview in der Montag erscheinenden
Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" verkündet
Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner einen Sinneswandel in der
Quotendebatte. Bisher hatte die ÖVP Frauenquoten für die Wirtschaft
abgelehnt. Mitterlehner will nun "in einem Art Feldversuch in
staatlichen Betrieben austesten, wie sich die Frauenquote auswirkt".
Konkret soll in den Betrieben, bei denen der Staat (Mit-)Eigentümer
ist, eine Frauenquote für Aufsichtsräte gelten: im ersten Schritt 25,
dann 30 Prozent. Mitterlehner begründet seinen Meinungswandel damit,
dass "man mit reiner Freiwilligkeit nichts bewirkt". Für diese
Frauenquote in Staatsbetrieben brauche man kein Gesetz, es genüge ein
Ministerratsbeschluss. Für private Unternehmen hingegen soll die
freiwillige Selbstverpflichtung um eine Stufe verschärft werden,
erklärt der Wirtschaftsminister im "profil"-Interview.

Rückfragehinweis:
"profil"-Redaktion, Tel.: (01) 534 70 DW 3501 und 3502

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