- 19.02.2011, 00:17:33
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EU-Reglementierung folgt dem weltweiten freiwilligen Verbot der Parfümindustrie
Brüssel (ots/PRNewswire) - Die Europäische Kommission hat gerade
ihre Entscheidung zur Sperre des Parfümstoffes Musk Xylene unter der
neuen Europäischen Chemieverordnung REACH bekannt gegeben, die
EU-Reglementierungen mit den weltweiten IFRA Standards harmonisiert.
Die International Fragrance Association (IFRA) hat Musk Xylene
freiweillig mit Hilfe der IFRA Standards gesperrt, welche ein Teil
des selbstregulierenden weltweiten Programmes der Parfümbranche -dem
IFRA Code of Practice (Verhaltenskodex) - sind.
Der Stoff wurde auf Grund seiner potentiellen Auswirkungen auf die
Umwelt verbannt.
Die IFRA Standards bilden die Basis für das weltweit akzeptierte
und anerkannte Risikomanagementsystem zur sicheren Nutzung von
Parfüminhaltsstoffen und sind Teil des
Produktrisikomanagementverfahrens, dem IFRA Code of Practice. Dieser
ist das selbstregulierende System der Branche, basierend auf
Risikobewertungen eines unabhängigen Expertenpanels.
Das Expertenpanel* besteht aus angesehenen, unabhängigen Experten
der Disziplinen Dermatologie, Toxikologie, Pathologie und
Umweltwissenschaften. Ihre Rolle ist die Beurteilung von Daten eines
Parfümstoffes um festzustellen, ob es dem aktuellen Gebrauchswert
standhält und um zu gewährleisten, dass es Konsumenten oder Umwelt
keinem Risiko aussetzt. In Fällen, in denen die Sicherheitsermessung
den aktuellen Gebrauch nicht unterstützt, rät das Expertenpanel der
IFRA, den Inhaltsstoff durch einen Standard entweder zu sperren oder
einzuschränken. Dies war das Verfahren, das zur Erstellung eines IFRA
Standards geführt hat, welcher den Gebrauch von Musk Xylene als Teil
der 44. Ergänzung zum IFRA Verhaltenskodex vom Juni 2009 verbietet.
Der Verhaltenskodex ist für alle IFRA Mitglieder Pflicht, wobei die
Mitgliedschaft ca. 90% des weltweiten Volumens an Parfümstoffen
ausmacht.
"Ich freue mich darüber, dass das weltweit umfassendeste Regelwerk
mit unserem globalen Sicherheitsprogramm übereinstimmt," sagte Pierre
Sivac, IFRA Präsident. "Wir haben schon immer unsere
Sicherheitsverantwortung sehr ernst genommen und unser
selbstregulierender Ansatz hat einmal mehr bewiesen, auf dem neuesten
Stand der Wissenschaft, schneller einzusetzbar und rentabler für
Industrie und Konsumenten zu sein. Wir werden durch die weltweite
Implementierung unserer Standards weiter daran arbeiten, ein sicheres
Dufterlebnis zuzusichern."
Rückfragehinweis:
Stephen Weller, +32-497-57-33-94
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