• 18.02.2011, 12:47:37
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FSK-Moser: Klares JA zur "Gemeinsamen Schule"

Klagenfurt (OTS) -
Nachdem die Debatte um die Gesamtschule in den letzten Wochen wieder
total aus den Schlagzeilen verschwand, fordert die Freie
Schülerschaft Kärnten die Bundesregierung in Wien auf, ihre
Midlife-Crisis hinter sich zu lassen und sich endlich auf die
wesentlichen Sachthemen zu konzentrieren. Die Freie Schülerschaft
Kärnten setzt sich aktiv für das Modell der Gemeinsamen Schule ein.

Eine Schule aller 10 bis 14-Jährigen sei mit Sicherheit ein Schritt
in die richtige Richtung, "über Details muss jedoch noch diskutiert
werden", bekräftigt Obmann Lukas H. Moser. Wichtig ist ihm dabei
Denkverbote, ideologische Tabus und Parteipolitik hintanzustellen und
die Zukunft der Jugend ernst zu nehmen. In Kärnten habe das Projekt
der "Neuen Mittelschule" bereits eindeutig bewiesen, dass die Zukunft
der österreichischen Bildung nicht an der Gemeinsamen Schule
vorbeiführen kann.

"In Wien, wo meist in Hauptschulen weit mehr als die Hälfte der
Schülerinnen und Schüler über keine ausreichenden Deutschkenntnisse
verfügen, ist das Modell der Gesamtschule natürlich negativ zu
bewerten. Es wäre Eltern nicht zuzumuten, ihre Kinder in teure
Privatschulen stecken zu müssen, nur um das dann gesenkte Niveau zu
kompensieren", so Moser. Solange jedoch das Bildungsniveau nicht
darunter leide, sei das Projekt unabkömmlich. "Wir fordern jedoch
auch ganz klar, innerschulisch eine Differenzierung zu schaffen,
sprich Lernschwächen von Schülern auszumerzen und besonders Begabte
weiter zu fördern", schließt Moser.

Rückfragehinweis:
Freie Schülerschaft Kärnten (FSK)
Obmann Lukas H. Moser
Tel: 0650/2119444

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