FSK-Moser: Klares JA zur "Gemeinsamen Schule"

Klagenfurt (OTS) - Nachdem die Debatte um die Gesamtschule in den letzten Wochen wieder total aus den Schlagzeilen verschwand, fordert die Freie Schülerschaft Kärnten die Bundesregierung in Wien auf, ihre Midlife-Crisis hinter sich zu lassen und sich endlich auf die wesentlichen Sachthemen zu konzentrieren. Die Freie Schülerschaft Kärnten setzt sich aktiv für das Modell der Gemeinsamen Schule ein.

Eine Schule aller 10 bis 14-Jährigen sei mit Sicherheit ein Schritt in die richtige Richtung, "über Details muss jedoch noch diskutiert werden", bekräftigt Obmann Lukas H. Moser. Wichtig ist ihm dabei Denkverbote, ideologische Tabus und Parteipolitik hintanzustellen und die Zukunft der Jugend ernst zu nehmen. In Kärnten habe das Projekt der "Neuen Mittelschule" bereits eindeutig bewiesen, dass die Zukunft der österreichischen Bildung nicht an der Gemeinsamen Schule vorbeiführen kann.

"In Wien, wo meist in Hauptschulen weit mehr als die Hälfte der Schülerinnen und Schüler über keine ausreichenden Deutschkenntnisse verfügen, ist das Modell der Gesamtschule natürlich negativ zu bewerten. Es wäre Eltern nicht zuzumuten, ihre Kinder in teure Privatschulen stecken zu müssen, nur um das dann gesenkte Niveau zu kompensieren", so Moser. Solange jedoch das Bildungsniveau nicht darunter leide, sei das Projekt unabkömmlich. "Wir fordern jedoch auch ganz klar, innerschulisch eine Differenzierung zu schaffen, sprich Lernschwächen von Schülern auszumerzen und besonders Begabte weiter zu fördern", schließt Moser.

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Freie Schülerschaft Kärnten (FSK)
Obmann Lukas H. Moser
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