RfW-BO Amann: RfW startet mit Unternehmern Protestaktion gegen das "Kaputtsparen" der Lehrlingsausbildung

"Viele nutzen bereits die Möglichkeit, schnell und unkompliziert bei den Verantwortlichen gegen die Streichung der Praxistests zu protestieren."

Wien (OTS) - "Die Lehrlingsausbildung ist eine Investition in die Zukunft von Arbeitsmarkt und Wirtschaftsstandort. Das erfolgreiche Modell der betrieblichen Ausbildung fährt diese Regierung mit ihren "Nacht- und Nebelkürzungen" gerade "an die Wand". Der RfW hat daher Unternehmer zu einer Protestaktion gegen die Streichung der Praxistests und des damit zusammenhängenden "Qualitätsbonus" aufgerufen", so heute RfW-Bundesobmann Fritz Amann.

Bereits vor Jahren habe man den Betrieben den Blum Bonus genommen. "Mit 31. Dezember 2010 wurde die 2.000-Euro-Prämie für neue Lehrstellen "eingestampft", jetzt auch noch der "Qualitätsbonus" gestrichen", so Amann. Den Hinweis auf budgetäre Sparmaßnahmen lasse der RfW-Obmann dabei nicht gelten. "Bundesminister Hundstorfer leistet sich überbetriebliche Lehrausbildungsstätten (ÜLA), die bislang mehrere Hundert Millionen Euro gekostet haben - und auch in Zukunft kosten werden. Diese Regierung leistet sich - ebenfalls auf Kosten der Steuerzahler - eine Agrar-Diesel-Rückvergütung im Ausmaß von rund 50 Millionen Euro jährlich", so Amann. Und sie leiste es sich vor allem, die Struktur- und Verwaltungsreform ewig vor sich herzuschieben.

Ausbildende Betriebe erfüllen eine volkwirtschaftlich bedeutende Aufgabe, die der öffentlichen Hand etwas wert sein muss. "Deshalb haben wir eine Protestaktion gestartet, bei der Unternehmer ihren Unmut über die überfallsartige Streichung der Praxistests direkt und ohne viel Aufwand bei WKÖ-Präsident Christoph Leitl, Bundesminister Mitterlehner und Bundesminister Hundstorfer kundtun können", so Amann.

Alle Informationen und Kontaktdaten, um sich dieser Protestaktion anzuschließen, findet man auf www.rfw.at unter dem Button "aktuelle Themen". "Und was wir bisher erfahren haben, nutzen bereits am ersten Tag zahlreiche Unternehmer diese Möglichkeit, um ihre Stimme gegen das unverantwortliche Kaputtsparen der betrieblichen Lehrlingsausbildung zu erheben", so Amann.

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