APA-OTS Politikanalyse: Darabos verteidigt Neutralität

Innsbruck/Wien (OTS) - Das Innsbrucker MediaWatch Institut
erstellt im Auftrag von APA-OTS wöchentlich das Top-30 Ranking der meist genannten Politikerinnen und Politiker in den österreichischen Tageszeitungen. Im aktuellen Untersuchungszeitraum (11. bis 17. Februar 2011) belegt Verteidigungsminister Norbert Darabos Platz eins. EU-Parlamentarier Othmar Karas folgt auf Rang zwei, Vizekanzler Josef Pröll belegt den dritten Platz.

Verteidigungsminister Norbert Darabos (Rang eins, 378 Nennungen) steht aufgrund der anhaltenden Debatte über die Wehrpflicht weiterhin im Zentrum der medialen Berichterstattung. Im Zuge der Verhandlungen über eine neue österreichische Sicherheitsstrategie wird nach der Wehrpflicht auch am nächsten Tabuthema gerüttelt, der Neutralität. Darabos stellt jedoch klar, dass bei einer Abschaffung der Wehrpflicht die Neutralität beibehalten werden soll.

EU-Mandatar Othmar Karas (Rang zwei, 222 Nennungen) von der ÖVP erleidet bei einem Skiunfall schwere Verletzungen. Der britische Tourist, der den Unfall verursacht hat, wird von einem Gericht zu einer Geldstrafe und Schmerzensgeld verurteilt.

Vizekanzler und Finanzminister Josef Pröll (Rang drei, 208 Nennungen) trifft in Brüssel mit den EU-Finanzministern zusammen, um über den geplanten permanenten Schutzschirm für überschuldete Euroländer zu beraten. Dieser soll ab 2013 den vorübergehenden Rettungsschirm ablösen und 500 Milliarden Euro umfassen. Im medialen Fokus stehen auch die Kontroversen zwischen den Regierungsparteien und ihren Obmännern Bundeskanzler Werner Faymann (Rang vier, 196 Nennungen) und Vizekanzler Pröll zu Themen wie Wehrpflicht, Erbrecht, Verwaltungsreform, Pflege und Bildung.

Zum Thema Bildung wagt Unterrichtsministerin Claudia Schmied (Rang fünf, 178 Nennungen) einen Vorstoß. Ab 2012 soll das Sitzenbleiben, zunächst einmal in der Oberstufe, abgeschafft werden. Schmieds Plan sieht vor, dass ein Schüler nur mehr das Fach und nicht die ganze Klasse wiederholen muss, wenn er in einem Hauptfach eine nichtgenügende Leistung erbringt.

Weitere Neueinstiege in das aktuelle Top-30 Politikerranking: Peter Westenthaler, BZÖ (Rang acht, 135 Nennungen); Karl Blecha, SPÖ (Rang zehn, 126 Nennungen); Ernst Strasser, ÖVP (Rang elf, 123 Nennungen); Andreas Khol, ÖVP (Rang 13, 111 Nennungen); Doris Bures, SPÖ (Rang 15, 91 Nennungen); Barbara Prammer, SPÖ (Rang 16, 89 Nennungen); Verena Remler, ÖVP (Rang 19, 84 Nennungen); Reinhold Lopatka, ÖVP (Rang 23, 70 Nennungen); Hannes Swoboda, SPÖ (Rang 24, 69 Nennungen); Hannes Gschwentner, SPÖ und Wolfgang Schüssel, ÖVP (beide Rang 26, je 58 Nennungen); Heinz Fischer, Bundespräsident (Rang 29, 54 Nennungen).

In dieser Woche ist die SPÖ mit 13 Politikerinnen und Politikern in der Wertung präsent, die SPÖ mit zwölf. Die FPÖ, die FPK und das BZÖ stellen jeweils einen Vertreter, die Grünen können diese Woche keinen Akteur positionieren. Außerdem unter den Top-30: die parteifreie Justizministerin Claudia Bandion-Ortner und Bundespräsident Heinz Fischer.

MediaWatch analysiert im Auftrag von APA-OTS die Präsenz österreichischer Politiker in der Berichterstattung der heimischen Tageszeitungen. Das wöchentlich aktualisierte Ranking ist über den OTS-Politik-Channel http://www.ots.at/ranking/art/top/politik kostenlos abrufbar.

MediaWatch-Report Politik

Der MediaWatch-Report Politik erscheint jeden Dienstag. Trendentwicklungen, Themenkarrieren und Positionen von Österreichs Spitzenpolitikerinnen und -politikern werden grafisch übersichtlich aufbereitet und auf einen Blick erfassbar. Das MediaWatch-Institut analysiert in dem umfassenden Report wöchentlich die mediale politische Kommunikation Österreichs in 16 österreichischen Tageszeitungen, 25 TV-Nachrichtensendungen und sieben Radio-Nachrichtensendungen.

Der kostenpflichtige MediaWatch-Report Politik mit zahlreichen Grafiken und Detailinformationen kann über die Rechercheplattform APA-Online-Manager, die DeFacto-WissensWelt unter www.defacto.at/wissenswelt/ oder direkt bei MediaWatch unter mediawatch@apa.at bezogen werden.

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