Einmal muss auch Schluss sein (von Markus Kaufmann)

Ausgabe 17. Feb. 2011

Klagenfurt (OTS) - Was wurde auf dem Thema Ortstafeln nicht schon herumgedoktert. Seit 1972 sind die zweisprachigen Bezeichnungen ein Dauerbrenner in der Politik und die Liste jener, die damit grausam eingefahren sind, ist lang. Kanzler Bruno Kreisky hat sich ebenso kalte Füße geholt wie seine Nachfolger Wolfgang Schüssel und Alfred Gusenbauer. Mittlerweile liegen viele Vorschläge auf dem Tisch, aber anstatt sich auf einen zu einigen, wird munter weitergestritten. Dabei liegen die realistischen Vorschläge ohnehin nur zwischen 141 und 163 zweisprachig beschilderten Ortschaften. Bei 163 konnten selbst die Slowenenvertreter nicht nein sagen. Da wird es wohl möglich sein, sich in der Mitte zu treffen und endlich einen Schlussstrich unter das leidige Thema zu setzen. Vielleicht würde das Procedere der Papstwahl helfen. Alle Beteiligten einsperren, bis weißer Rauch aufsteigt.

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