- 15.02.2011, 12:20:01
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Ranner zu Fahrgastrechten: Endlich auch europaweiter Schutz für Busreisende!
Buspassagierrechte nach schwierigen Verhandlungen mit dem Rat unter Dach und Fach
Straßburg, 15. Februar 2011 (OTS) "Die Hartnäckigkeit des
Europäischen Parlaments hat sich gelohnt. Endlich gelten nun auch
einheitliche Schutzbestimmungen für Busreisende. Damit sind alle
europäischen Fahrgastrechte künftig EU-weit geregelt und Passagiere
entsprechend abgesichert", begrüßt die ÖVP-Verkehrssprecherin Dr.
Hella Ranner die heutige Plenarabstimmung über Fahrgastrechte in
Straßburg. ****
"Als Parlamentsvertreter konnten wir vor allem einen wichtigen
und sehr umstrittenen Punkt zum Wohle der Busreisenden durchsetzen.
Die Schutzbestimmungen gelten künftig bereits ab 250 Kilometer
Fahrtlänge", begrüßt Ranner die Entscheidung. "Wäre es nach dem Rat
gegangen, so hätten die Passagierrechte auf grenzüberschreitenden
Linienbusstrecken erst bei 500 Kilometern gegriffen. Diese Regelung
hätte aber überhaupt keinen Sinn gemacht. Eine Fahrt von Wien nach
Passau wäre dann rechtlich genau so wenig gedeckt gewesen, wie eine
Fahrt Graz-Salzburg. Diese unsinnige Regelung konnten wir kippen",
so die Verkehrssprecherin.
"Die vorliegende Einigung sieht vor, dass Verkehrsunternehmen
die Fahrgäste bei Unterbrechung oder Annullierung von Fahrten in
geeigneter Weise informieren und ihnen angemessene
Unterstützungsleistungen oder andere Beförderungsmöglichkeiten
anbieten müssen", informiert Ranner. "Für das Parlament war es
besonders wichtig, die Informationsrechte der Passagiere und vor
allem die Rechte von Personen mit eingeschränkter Mobilität zu
stärken. Beide Punkte konnten wir durchsetzen", freut sich Ranner.
"Unsere Arbeit darf aber mit diesem Kompromiss nicht enden. Ich
werde mich weiterhin dafür einsetzen, dass für Fahrgäste in allen
Verkehrsbereichen sei es im Luft-, Bahn- oder Busverkehr gemeinsame
und vergleichbare Standards geschaffen werden. Europas Passagiere
verlangen völlig zu Recht ein Ende des Vorschriftendschungels und
gleiches Recht für alle. Jetzt ist es Aufgabe der Kommission die
Bedingungen dafür zu schaffen", fordert Ranner abschließend.
Rückfragen: Dr. Hella Ranner MEP, tel.: +32-2-284-5898
([email protected])
Mag. Gerda Zweng, EVP Pressedienst, Tel.: +32-488-876800
([email protected])
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