BZÖ-Petzner: FPÖ-Wehrdienstflüchtling gibt zu, dass ihm Untauglichkeit recht war

Wien (OTS) - Nachdem der stellvertretende BZÖ-Klubobmann NRAbg. Stefan Petzner offen gelegt hat, dass FPÖ-Generalsekretär Vilimsky und FPÖ-Klubobmannstellvertreter Strutz mit fadenscheinigen Begründungen vorm Wehrdienst geflüchtet sind, während die FPÖ beharrlich den Zwangsdienst für tausende junge Menschen dieses Landes aufrecht erhalten will, gibt einer der beiden Wehrdienstflüchtlinge, nämlich Martin Strutz heute in einer Tageszeitung zu, dass ihm die Untauglichkeit recht war. Darauf macht Petzner aufmerksam und erklärt dazu: "Besser und offenherziger kann man den Unsinn der Wehrpflicht nicht auf den Punkt bringen, als es Strutz für die Wehrpflichtverfechter der FPÖ getan hat. Strutz legt damit ein unfreiwilliges Bekenntnis ab, dass die Wehrpflicht ein unsinniger und vergeudeter Zwangsdienst ist, der wertvolle Lebenszeit raubt und daher die Wehrpflicht abgeschafft gehört."

Im Übrigen, so Petzner, sei die Erklärung von Strutz, zuerst den Wehrdienst aus politischen Gründen nicht abgeleistet zu haben, um dann wegen einer Zuckerkrankheit untauglich zu sein, höchst aufklärungswürdig. "Denn diese ominöse Zuckerkrankheit hat Strutz zwar an der Ableistung seiner Wehrpflicht gehindert, nicht aber daran, alljährlich den Ironman in Kärnten in immer neuer persönlicher Rekordzeit zu absolvieren. Wie das zusammen passen soll, wird er also noch erklären müssen."

Durch das Bekenntnis von Strutz stehe schließlich auch die Petition für die Erhaltung der Wehrpflicht seitens der FPK auf tönernen Füßen, bemerkt Petzner abschließend. "Warum soll jemand für die Wehrpflicht unterschreiben, wenn die FPK Leute in den eigenen Reihen hat, denen die Untauglichkeit nur recht war und die mit fadenscheinigen Begründungen vorm Wehrdienst geflüchtet sind?"

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