- 14.02.2011, 10:28:28
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voestalpine-Vorstand Wolfgang Eder plädiert für weiteren Rückzug des Staates aus heimischen Unternehmen
"ÖBB-Privatisierung wäre vermutlich erst in zehn Jahren sinnvoll"
Wien (OTS) - "Gerade in Zeiten, wo Millionen zur Budgetsanierung
gebraucht werden, wäre es lohnenswert, über Privatisierungen
nachzudenken", plädiert voestalpine-Vorstand Wolfgang Eder im
TOP-GEWINN-Interview für einen weiteren Rückzug der öffentlichen Hand
aus Unternehmungen, "der Staat ist für mich in der Regel nicht der
richtige Eigentümer." Er müsse sich ja nicht überall komplett
zurückziehen. Bei Versorgungsunternehmen, etwa im Energiebereich,
aber auch bei öffentlichen Dienstleistungen und im medizinischen
Bereich sollte die öffentliche Hand mit 25 Prozent plus einer Aktie
Minderheitsaktionär bleiben.
Privatisierungspotenzial sieht Eder bei der Asfinag, aber noch
nicht bei den ÖBB: "Hier wäre eine Privatisierung erst in etwa zehn
Jahren sinnvoll."
Die voestalpine habe jedenfalls nichts zum versilbern, schon gar
nicht Böhler Uddeholm. Auch wenn sich Mitbewerber Arcelor gerade von
seiner Edelstahlsparte getrennt hat und Thyssen das Gleiche vorhaben
könnte: "Für die voestalpine ist die Edelstahlsparte ein
unverzichtbarer Teil des Unternehmens", betont Eder. Lesen Sie das
ausführlich Interview mit dem Vorstand des rot-weiß-roten
Paradeunternehmens im neuen TOP-GEWINN.
Rückfragehinweis:
Gertie Schalk
Tel.: +43 1 521 24-48, Fax +43 1 521 24-30
mailto:[email protected]
www.gewinn.com
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