voestalpine-Vorstand Wolfgang Eder plädiert für weiteren Rückzug des Staates aus heimischen Unternehmen

"ÖBB-Privatisierung wäre vermutlich erst in zehn Jahren sinnvoll"

Wien (OTS) - "Gerade in Zeiten, wo Millionen zur Budgetsanierung gebraucht werden, wäre es lohnenswert, über Privatisierungen nachzudenken", plädiert voestalpine-Vorstand Wolfgang Eder im TOP-GEWINN-Interview für einen weiteren Rückzug der öffentlichen Hand aus Unternehmungen, "der Staat ist für mich in der Regel nicht der richtige Eigentümer." Er müsse sich ja nicht überall komplett zurückziehen. Bei Versorgungsunternehmen, etwa im Energiebereich, aber auch bei öffentlichen Dienstleistungen und im medizinischen Bereich sollte die öffentliche Hand mit 25 Prozent plus einer Aktie Minderheitsaktionär bleiben.

Privatisierungspotenzial sieht Eder bei der Asfinag, aber noch nicht bei den ÖBB: "Hier wäre eine Privatisierung erst in etwa zehn Jahren sinnvoll."

Die voestalpine habe jedenfalls nichts zum versilbern, schon gar nicht Böhler Uddeholm. Auch wenn sich Mitbewerber Arcelor gerade von seiner Edelstahlsparte getrennt hat und Thyssen das Gleiche vorhaben könnte: "Für die voestalpine ist die Edelstahlsparte ein unverzichtbarer Teil des Unternehmens", betont Eder. Lesen Sie das ausführlich Interview mit dem Vorstand des rot-weiß-roten Paradeunternehmens im neuen TOP-GEWINN.

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