- 13.02.2011, 16:07:52
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Valentinstag in Wien: 100.000 "Liebesbriefe von Gott" werden verteilt
"Rendezvous mit Gott"-Gottesdienste in Wiener Kirchen
Wien (OTS) - Wien, 13.02.11 (PEW) Mit einer Messfeier im
Stephansdom - am Altar der Maria Pocs-Ikone - beginnt am Montag, 14.
Februar, um 6.30 Uhr die diesjährige Valentins-Aktion der Erzdiözese
Wien. Mehr als 200 Pfarren und kirchliche Organisationen beteiligen
sich an der Aktion, bei der Hunderte "Valentins-Boten" - Frauen,
Männer und Jugendliche - mehr als 100.000 "Liebesbriefe von Gott" an
die Passanten verteilen. Die heuer zum sechsten Mal durchgeführte
Aktion zieht inzwischen Kreise: In Eisenstadt, Linz und Salzburg -
aber auch in Köln - werden ebenfalls "Liebesbriefe von Gott"
verteilt. "Lass uns wieder einmal miteinander reden!", heißt es in
den "Liebesbriefen von Gott": Eine Einladung zu einem "Rendezvous mit
Gott" ("ein paar Minuten Stille und Reden mit Gott, sich segnen
lassen, ein paar Zeilen an Gott schreiben") gibt es am Valentinstag
in 30 Kirchen der Erzdiözese Wien, zum Beispiel im Stephansdom um 20
Uhr, in der Mariahilfer Kirche um 15.30 Uhr, in der Pfarrkirche St.
Johann in Favoriten um 17 Uhr, in der Pfarrkirche St. Gertrud in
Währing um 18.30 Uhr.
Der Heilige Valentin ist der Schutzpatron der Liebenden. Der Segen
bei den "Rendezvous"-Gottesdiensten soll daher "dem Wachstum, der
Förderung der Liebe" gelten, so Dompfarrer Toni Faber: "Wir beten
darum, dass die Liebenden einander wirklich Stütze und Halt sind und
auch den Mut haben, sich ganz aufeinander einzulassen". Das sei der
Grund, warum von Jahr zu Jahr mehr Menschen zu dem schlichten
Wortgottesdienst am Abend des Valentinstages in den Stephansdom
kommen und den Segen Gottes erbitten.
Was den "Liebesbrief von Gott" angeht, ist es den Initiatoren der
Valentins-Aktion besonders wichtig, dass dieser Brief persönlich
übergeben wird. "Wir haben bewusst diese Form gewählt, damit der
Brief mit einem Lächeln oder einem freundlichen Blickkontakt
übergeben wird. Bei einem SMS oder einem E-Mail ginge der persönliche
Kontakt verloren", so Andrea Geiger vom "Apostelgeschichte
2010"-Team. "Kirche sein" bestehe natürlich nicht im Verteilen von
Briefen, "es geht um die Botschaft, die wir mit dem Brief
weitergeben, ganz wie der Apostel Paulus schreibt, dass die Menschen
selbst ein Liebesbrief Gottes sind".
In manchen Pfarren werden die Firmlinge die Aktion durchführen.
Andrea Geiger berichtet aber auch von anderen Initiativen: "Von einer
Frau im Rollstuhl wissen wir, dass sie an alle ihre 60 Mitbewohner im
Haus persönlich diesen Liebesbrief weitergibt". Auf den "Liebesbrief
von Gott" kann auch geantwortet werden, entweder in den
"Rendezvous-Kirchen" oder auch per Post (Erzdiözese Wien, Wollzeile
2, 1010 Wien).
Der Appell des "Liebesbriefs von Gott" lautet: "Lass uns wieder
einmal miteinander reden! Vertrau mir, ich warte auf dich". Mit
Zitaten aus der Bibel wird daran erinnert, wie kostbar der
Einzelmensch ist: "Ich kenne dich, denn von Anfang an bin ich bei
dir. Du bist unendlich wertvoll. Kostbarer als alles andere. Schau
dich an, du bist schön und einzigartig. Niemand ist wie du.Gerade
wenn dein Herz gebrochen ist, komm ich dir entgegen. Wenn du dich
schwach fühlst, will ich deine Stärke sein. Mit großer Leidenschaft
kämpfe ich um dich und biete dir meine Freundschaft an". Abschließend
heißt es in dem Brief: "Ich will dir eine Hoffnung und eine Zukunft
geben. Deine Freiheit bedeutet mir alles".
Das Valentins-Brauchtum ist über die USA nach Europa zurückgekehrt.
Der Heilige Valentin war Bischof von Terni in Mittelitalien (heute
eine bedeutende Industriestadt); er soll Liebenden Blumen aus seinem
Garten geschenkt haben. Im Jahr 269 sei er einer Christenverfolgung
zum Opfer gefallen. Der Heilige wird heute weltweit als Patron der
Liebenden verehrt. (ende)
Rückfragehinweis:
Erzdiözese Wien, Öffentlichkeitsarbeit & Kommunikation
Tel. 0664/515 52 69
E-Mail: [email protected]
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