FPK-Zellot: "Stehen zu Plastiksack-Verbot"

Klagenfurt (OTS) - ÖVP-Chef Martinz agiert offensichtlich als Sprachrohr einzelner Wirtschaftstreibender, wenn er mit einem Plastiksack-Verbot Arbeitsplätze gefährdet sieht, kritisierte heute FPK-LAbg. Roland Zellot. Er sollte aber die Wirtschaftsagenden ganz Kärntens im Auge haben. "Das Gegenteil ist der Fall, wenn nicht Plastik-Säcke produziert werden, so werden eben alternative Produkte hergestellt, die wiederum Arbeitsplätze schaffen. Wie heute in den Medien, auch für LR Martinz ersichtlich, zu lesen war, forscht bereits ein Kärntner Betrieb an alternativen Taschen.

Zellot verweist darauf, dass rund 350 Millionen Plastiksackerl (7.000 Tonnen) jährlich österreichweit ausgegeben werden, die zur Herstellung Unmengen an Ölressourcen benötigen, wobei die meisten davon nicht länger als eine halbe Stunde im Einsatz sind, nämlich um den Einkauf nach Hause zu transportieren. Beim Verbrennen werden giftige Stoffe freigesetzt, sollten die Säcke auf der Mülldeponie landen, so benötigen sie rund 400 Jahre bis zum Zerfall.

"Wir tragen auch für die nächsten Generationen Verantwortung. Daher stehen wir Freiheitliche zum Plastiksack-Verbot. Weitsichtig zu denken scheint nicht gerade eine Stärke von Martinz zu sein. Aber auch Kärntens Umweltlandesrätin hat erst von uns Freiheitlichen wachgerüttelt werden müssen", schließt Zellot.

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