• 12.02.2011, 12:05:10
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FPK-Zellot: "Stehen zu Plastiksack-Verbot"

Klagenfurt (OTS) - ÖVP-Chef Martinz agiert offensichtlich als
Sprachrohr einzelner Wirtschaftstreibender, wenn er mit einem
Plastiksack-Verbot Arbeitsplätze gefährdet sieht, kritisierte heute
FPK-LAbg. Roland Zellot. Er sollte aber die Wirtschaftsagenden ganz
Kärntens im Auge haben. "Das Gegenteil ist der Fall, wenn nicht
Plastik-Säcke produziert werden, so werden eben alternative Produkte
hergestellt, die wiederum Arbeitsplätze schaffen. Wie heute in den
Medien, auch für LR Martinz ersichtlich, zu lesen war, forscht
bereits ein Kärntner Betrieb an alternativen Taschen.

Zellot verweist darauf, dass rund 350 Millionen Plastiksackerl (7.000
Tonnen) jährlich österreichweit ausgegeben werden, die zur
Herstellung Unmengen an Ölressourcen benötigen, wobei die meisten
davon nicht länger als eine halbe Stunde im Einsatz sind, nämlich um
den Einkauf nach Hause zu transportieren. Beim Verbrennen werden
giftige Stoffe freigesetzt, sollten die Säcke auf der Mülldeponie
landen, so benötigen sie rund 400 Jahre bis zum Zerfall.

"Wir tragen auch für die nächsten Generationen Verantwortung. Daher
stehen wir Freiheitliche zum Plastiksack-Verbot. Weitsichtig zu
denken scheint nicht gerade eine Stärke von Martinz zu sein. Aber
auch Kärntens Umweltlandesrätin hat erst von uns Freiheitlichen
wachgerüttelt werden müssen", schließt Zellot.

Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Landtagsklub
Landhaus, 9020 Klagenfurt
Tel.: 0463 513 272

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