• 09.02.2011, 17:43:20
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ÖAMTC spricht sich gegen Asfinag-Plan zur Freigabe eines Pannenstreifens auf A4 aus

Keine Notwendigkeit, Sicherheitsbedenken nach Pannen und Unfällen

Wien (OTS) - Die Asfinag hat angekündigt, den Pannenstreifen auf
der Ost Autobahn (A4) zwischen Knoten Prater und Knoten Schwechat bei
hoher Verkehrsbelastung freigeben zu wollen. "Der ÖAMTC spricht sich
klar gegen diesen Asfinag-Plan aus. Erstens besteht aufgrund des
Verkehrsaufkommens keine Notwendigkeit, zweitens ist dieses Vorhaben
bedenklich für die Verkehrssicherheit", stellt ÖAMTC-Verkehrschef
Willy Matzke klar. "Wenn sich Unfälle ereignen, muss der
Pannenstreifen unbedingt frei bleiben."

Einzige Ausnahme für den Club: Es gibt Strecken, auf denen der
Pannenstreifen als Ausfahrtsstreifen genutzt wird. Auf der Donauufer
Autobahn (A22) von Stockerau nach Wien vor der Auffahrt Nordbrücke
und auf der A4 vom Flughafen nach Wien vor der Auffahrt Praterbrücke
sind solche Ausfahrtsstreifen auf rund zwei Kilometern bereits
Praxis. "Auf längeren Strecken darf man den Pannenstreifen auf keinen
Fall freigeben. Schon gar nicht, wenn gleich mehrere Aus- und
Einfahrten an der Strecke liegen und der Pannenstreifen dafür
gebraucht wird", so der ÖAMTC-Experte. Vor einigen Jahren hat man das
zwischen St. Pölten und Böheimkirchen versucht. Es haben sich einige
schwere Unfälle ereignet. "Der Pannenstreifen ist prinzipiell tabu
für den fließenden Verkehr", bekräftigt Matzke abschließend.

(Schluss)

Rückfragehinweis:
ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218
mailto:[email protected]
http://www.oeamtc.at

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