ÖAMTC spricht sich gegen Asfinag-Plan zur Freigabe eines Pannenstreifens auf A4 aus

Keine Notwendigkeit, Sicherheitsbedenken nach Pannen und Unfällen

Wien (OTS) - Die Asfinag hat angekündigt, den Pannenstreifen auf der Ost Autobahn (A4) zwischen Knoten Prater und Knoten Schwechat bei hoher Verkehrsbelastung freigeben zu wollen. "Der ÖAMTC spricht sich klar gegen diesen Asfinag-Plan aus. Erstens besteht aufgrund des Verkehrsaufkommens keine Notwendigkeit, zweitens ist dieses Vorhaben bedenklich für die Verkehrssicherheit", stellt ÖAMTC-Verkehrschef Willy Matzke klar. "Wenn sich Unfälle ereignen, muss der Pannenstreifen unbedingt frei bleiben."

Einzige Ausnahme für den Club: Es gibt Strecken, auf denen der Pannenstreifen als Ausfahrtsstreifen genutzt wird. Auf der Donauufer Autobahn (A22) von Stockerau nach Wien vor der Auffahrt Nordbrücke und auf der A4 vom Flughafen nach Wien vor der Auffahrt Praterbrücke sind solche Ausfahrtsstreifen auf rund zwei Kilometern bereits Praxis. "Auf längeren Strecken darf man den Pannenstreifen auf keinen Fall freigeben. Schon gar nicht, wenn gleich mehrere Aus- und Einfahrten an der Strecke liegen und der Pannenstreifen dafür gebraucht wird", so der ÖAMTC-Experte. Vor einigen Jahren hat man das zwischen St. Pölten und Böheimkirchen versucht. Es haben sich einige schwere Unfälle ereignet. "Der Pannenstreifen ist prinzipiell tabu für den fließenden Verkehr", bekräftigt Matzke abschließend.

(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218
pressestelle@oeamtc.at
http://www.oeamtc.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | OCP0002