Stellungnahme von Dr. Wolfgang Kulterer

Klagenfurt (OTS) - Zu heutigen Medienberichten betreffend des Eigentums von Dr. Wolfgang Kulterer und dessen Veräußerung hält Dr. Wolfgang Kulterer in einer persönlichen Stellungnahme fest:

"Ich habe gesagt, dass ich von der Substanz leben muss, um meinen Lebensunterhalt finanzieren und die enormen Kosten für die laufenden Verfahren tragen zu können. Diese Aussagen werden nunmehr durch Recherchen von Medien bestätigt und nicht, wie teilweise berichtet wird, widerlegt. Direkte oder indirekte Unterstellungen, ich hätte betreffend meiner finanziellen Lage die Unwahrheit gesagt oder etwas verheimlicht, sind daher nicht nur unrichtig, sondern auch in höchstem Maße unfair und mir als Mensch gegenüber unverantwortlich."

"Weil ich alle meine Mandate verloren und die Banken Kredite fällig gestellt haben, muss ich von der Substanz leben und Eigentum veräußern. So habe ich bereits mit Kaufvertrag vom 8. Juli 2010 meine Grundstücke am Muraunberg verkaufen müssen. Dieser Verkauf vom 8. Juli 2010 ist auch entsprechend im Grundbuch vermerkt. Daher sind Berichte und Interpretationen, wonach sich diese Grundstücke derzeit noch in meinem Eigentum befinden würden, völlig unrichtig. Auch meine Wohnung am Kreuzbergl in Klagenfurt musste ich - wie bereits vielfach von Medien berichtet und diesen seit Monaten bekannt - am 6. Mai 2010 verkaufen. Jene noch verbleibenden 75 Hektar landwirtschaftliche Grundstücke in Niederdorf bei St. Veit an der Glan, die mir von meinen Eltern in einem ersten Schritt 1987 und schließlich im Jahr 2008 vollständig übertragen wurden, sind mit einem Veräußerungs- und Belastungsverbot belegt, weswegen eine finanzielle Verwertung unmöglich ist. Zudem sind mit der Übertragung der Landwirtschaft durch meine Eltern finanzielle Pflichten in Höhe von rund 4.000 Euro monatlich verbunden, wie die Erhaltung und Pflege sowie die finanzielle Altersversorgung meiner Eltern und ein Wohnrecht für diese, was alles wiederum aus der Verpachtung nicht abgedeckt werden kann. Im Übrigen sind Vermutungen, wonach das Veräußerungs- und Belastungsverbot im Zusammenhang mit der SWAP-Affäre erfolgte, unrichtig, sondern dieses erfolgte auf Wunsch meiner Eltern und wird in Österreich vielfach so gehandhabt. Überdies wurde die Geldstrafe im Zusammenhang mit dem SWAP-Verfahren VOR Eintragung des Veräußerungs- und Belastungsverbotes bezahlt."

"Auch Medienberichte, wonach ich KFZ-Eigentum verkaufen musste, bestätigen meine gemachten Angaben, dass ich von der Substanz leben muss. Zudem habe ich für meine geschiedene Ehefrau Unterhaltszahlungen von rund 4.000 Euro pro Monat zu leisten. Dies zusammen mit den angeführten monatlichen Kosten durch die Übertragung der Landwirtschaft meiner Eltern hat unterm Strich zur Folge, dass ich als Privatperson von rund tausend Euro pro Monat lebe, wie ich es auch wahrheitsgemäß in der Öffentlichkeit gesagt habe."

"Abschließend weise ich darauf hin, dass ich diese, meine Einkommens- und Eigentumsverhältnisse gegenüber der Staatsanwaltschaft Klagenfurt vollständig offen gelegt habe und diese auch überprüft und bestätigt wurden. Ich habe folglich weder etwas verschwiegen noch geheim gehalten und weise daher gegenteilige Behauptungen und Kriminalisierungsversuche entschieden zurück."

Rückfragen & Kontakt:

Rechtsanwaltskanzlei Dr. Lanker & Partner
Waagplatz 6
9020 Klagenfurt
Tel.: 0463 50 40 40-16
E-Mail: office@lanker.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0003