Ko-Stv. Königsberger: Modell Postler zur Polizei floppt

Beamtenaustausch blieb weit hinter den Erwartungen

St. Pölten (OTS) - "Das Modell von Innenministerin Fekter, nicht mehr benötigte Postbeamte als Unterstützung der mit Verwaltungskram überlasteten Polizisten einzusetzen, ist kläglich gescheitert. Trotz der 10.000 Euro Prämie für den Verwendungswechsel wurden die Erwartungen des Innenministeriums weit verfehlt", sagt FPNÖ Sicherheitssprecher Erich Königsberger.

"Zu Beginn vorigen Jahres kündigte man den Wechsel von 1000 Post- und Telekom-Mitarbeitern in den Polizeidienst an, bis Ende 2010 sollten diese Überstellungen erreicht werden. Österreichweit fanden nur knapp über 300 Postbedienstete an einem Wechsel Gefallen, in Niederösterreich sind es bis dato ganze 12 ehemalige Postler, die nun bei der Exekutive ihren Dienst versehen", so LAbg. Königsberger.

"Die Entlastung unserer Polizisten durch ehemalige Postler ist somit dürftig und bringt in der täglichen Praxis keine spürbare Entlastung der Polizeibeamten mit sich. Die vielfachen Belastungen durch administrative Tätigkeiten wirken sich weiter negativ auf die Prävention als auch auf die Verbrechensbekämpfung aus", so Königsberger weiter.

"Hier jetzt von einem Erfolgsmodell zu sprechen spottet jeder Beschreibung und ist genauso realitätsfremd wie die Zahlen der Kriminalstatistik. Anstatt solche zum Scheitern verurteilte Projekte zu betreiben sollte sich die Frau Minister besser Gedanken über eine Minimierung der Belastung unserer Polizisten durch überzogene Verwaltungsarbeit machen. Wir brauchen unsere Exekutive in den Rayonen zur Bekämpfung der überbordenden Kriminalität und nicht hinter den Schreibtischen", so der stellvertretende Klubobmann zum Schluss.

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