ÖAMTC: Wie die Dachbox zum Risiko werden kann

Club-Techniker zeigt Gefahrenquellen auf und gibt Tipps zur richtigen Handhabung

Wien (OTS) - Die Verkehrsmeldungen vom vergangenen Wochenende zeigen, dass die Schisaison ihre besonderen Probleme mit sich bringt:
So wurde immer wieder vor auf der Straße liegenden Dachboxen gewarnt, die sich von Autos gelöst hatten. In Hinblick auf die noch bevorstehenden Reisewochenenden gibt ÖAMTC-Techniker Robert Czarnecki Tipps, was man in Sachen Dachbox unbedingt beachten sollte, um sich und andere Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden.

* Eine Dachbox besteht immer aus einer Box und einem Trägersystem. "Die Trägersysteme sind fahrzeugspezifisch ausgelegt, deshalb sollte man sich vor einem Kauf erkundigen, welches Modell zum eigenen Fahrzeug passt", erklärt der ÖAMTC-Techniker. Man sollte sich im Fachhandel, der Werkstatt des Vertrauens oder auch an einer der Dienststellen des Clubs entsprechend beraten lassen. Ein Risiko sieht der Experte in ausgeborgten Dachboxen, da diese selten auf das eigene Auto abgestimmt sind.

* Beim Kauf einer Dachbox empfiehlt es sich außerdem, auf Qualitätsprodukte zurückzugreifen. "Ein entsprechendes Prüfsiegel steht für Sicherheit", weiß ÖAMTC-Techniker Czarnecki. "Denn bei Billigprodukten werden die Zurrösen meistens aus Kunststoff hergestellt. Die halten oft den einwirkenden Kräften nicht stand und beginnen mit der Zeit zu bersten."

* Die Dachbox sollte möglichst fest angebracht werden. Ist sie zu locker kann sie während der Fahrt verrutschen und zur Gefahrenquelle werden. Wer sich die Montage selbst nicht zutraut, sollte direkt beim Kauf im Fachhandel um Hilfe bitten. Bei einem Kauf beim ÖAMTC ist eine Montage-Schulung gleich inkludiert.

* Auch bei der Ladungssicherung in der Box sollte man gewissenhaft vorgehen. Zum Festspannen der Ladung gibt es dafür vorgesehene Gurte. Die verhindern im Fall einer abrupten Bremsung oder eines Auffahrunfalls, dass die Ladung vorschnellt und möglicherweise die Box mit sich reißt. "Beim Befüllen der Dachbox sollte man unbedingt auf die höchstzulässige Dachlast achten", rät der ÖAMTC-Experte. Denn oft übersteigt das Fassungsvolumen die maximale Dachlast. Vom Befüllen bis an die Grenze des Fassungsvolumens wird deshalb abgeraten.

* Acht geben sollte man auch auf das Fahrverhalten: Durch das Gewicht am Dach verlagert sich der Schwerpunkt des Autos, was sich insbesondere bei Kurven und Bremsungen bemerkbar macht. Auch auf Seitenwind ist das Fahrzeug anfälliger als gewöhnlich. Deshalb ist es ratsam, die Geschwindigkeit zu reduzieren.

* Ein abschließender Tipp des ÖAMTC-Technikers: "Fahrten mit leerer Dachbox vermeiden. Durch den niedrigeren Spritverbrauch schont man Geldbeutel und Umwelt."

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