• 04.02.2011, 12:48:11
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SP-Ramskogler ad FP-Lasar: Politische Stimmungsmache auf dem Rücken von Kindern ist letztklassig

FP will laufenden Ausbau der psychiatrischen Angebote für Kinder und Jugendliche nicht zur Kenntnis nehmen

Wien (OTS/SPW-K) - "Ob es Unwille ist, die Tatsachen zu
akzeptieren oder ob Herr Lasar in den vergangenen Jahren die
relevanten Entwicklungen schlichtweg verpasst hat, möchte ich nicht
beurteilen", sagt SP-Gemeinderätin Mag.a Sonja Ramskogler anlässlich
einer FP-Aussendung, "Jedenfalls erdreisten sich die Freiheitlichen
nicht, zu versuchen, auf dem Rücken erkrankter Kinder politisches
Kapital zu schlagen. Das lehne ich aufs Schärfste ab."

Die Psychiatriereform werde in Wien konsequent und mit großer
Umsicht verfolgt, stellt die SP-Politikerin klar: "Die Interessen von
Kindern und Jugendlichen werden dabei ganz besonders berücksichtigt.
Daher wird die Kinder- und Jugendpsychiatrie in Wien stetig ausgebaut
und modernisiert." Der massive Ausbau der Abteilungen für Kinder- und
Jugendpsychiatrie am Rosenhügel und im AKH seien nur zwei der
jüngsten Maßnahmen. "Außerdem wird es im neuen Krankenhaus Nord eine
zusätzliche entsprechende Abteilung geben", erklärt Ramskogler.

"Bei Einrichtungen der Kinder- und Jugendpsychiatrie ist
sorgfältige Planung ganz besonders wichtig. Nur so ist die beste
Versorgung der jungen Menschen garantiert. Es gibt daher bei
entsprechenden Projekten eine gewisse Vorlaufzeit", betont
Ramskogler, "Wenn Herr Lasar auf Huschpfusch setzen will, dann ist
das seine Sache." Die Stadt Wien jedenfalls biete lieber umfassende
Lösungen, um die höchste Versorgungsqualität für die Wienerinnen und
Wiener zu garantieren. Außerdem fordert die SP-Gemeinderätin eine
finanzielle Unterstützung durch die Krankenkassen für sozial schwache
Familien für die Inanspruchnahme von psychotherapeutischer Hilfe.

Im Übrigen seien auch die Psychosozialen Dienste in Wien in die
Kinder- und Jugendpsychiatrie eingebunden. Neben dem Ambulatorium für
Kinder- und Jugendpsychiatrie mit Tageslklinik gebe es seit 2007 auch
einen kinder- und jugendpsychiatrischen Liasondienst. "Dieser
Liasondienst ist erst 2010 erweitert worden", sagt Ramskogler, "Ich
empfehle Herrn Lasar, sich endlich einmal mit den Tatsachen
auseinanderzusetzen anstatt sich in blauer Realitätsverweigerung zu
üben." (Schluss)

Rückfragehinweis:

SPÖ Rathausklub, Presse
   Mag. (FH) Evelyn Bäck
   Tel.: (01) 4000-81 922
   mailto:[email protected]
   http://www.rathausklub.spoe.at

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