• 03.02.2011, 15:06:37
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bfi Wien: Ganztagsschule HAS & HAK und BKS als 2. Fremdsprache

Ganztagsklassen mit den besten Ergebnissen und berufliche Chancen durch Bosnisch/Kroatisch/Serbisch

Wien (OTS) - Seit einigen Jahren schon bieten die HAS und HAK des
bfi Wien einige Klassen als Ganztagsschule an und zwar in der Form,
dass Unterrichts-und Betreuungsteile nicht getrennt sondern in
"verschränkter" Abfolge und dadurch in einem pädagogisch sinnvollen
Wechsel durchgeführt werden. Was heißt das? Sogenannte schwierige
Fächer wie BWL, Rechnungswesen und Informationsmanagement sind über
den Tag verteilt zwischen Sprachunterricht, Deutsch, Sport, Biologie,
Lerntraining mit externen Role-Models (ehemalige Maturant/innen,
Student/innen und Berufstätige) und Kreativworkshops. Das ist das
Angebot für Schüler/innen, die möglichst viele ihrer schulischen
Aufgaben direkt an der Schule begleitet erledigen, aber auch gezielt
zusätzliche anregende und herausfordernde Bildungsangebote in
Anspruch nehmen möchten. Damit wird die Familie entlastet! Und
tatsächlich beweisen die Ganztagsklassen die besten Ergebnisse:
deutlich mehr Schüler/innen schaffen es, in die weiterführenden
Klassen aufzusteigen, wie z.B. ca. 85 % in die 2. HAS im Vergleich zu
anderen Handelsschulen. Klassensprecherin Sabina H. plant später in
einer Bank zu arbeiten und bestätigt die hohe Zufriedenheit, "weil
man alles mit den Lehrer/innen besprechen kann und gut im Unterricht
mitkommt".

Zweite lebende Fremdsprache BKS Bosnisch/Kroatisch/Serbisch

Die HAK des bfi Wien bereitet für das Schuljahr 2011/12 die
Führung von BKS neben Französisch und Italienisch als zusätzliche
zweite lebende Fremdsprache vor. BKS wird in allen drei
Sprachvarianten unterrichtet, die Gemeinsamkeiten stehen im
Vordergrund, das Trennende wird integrativ überwunden, indem alle
drei Sprachen zum Unterrichtsstoff aller Schüler/innen werden.
Nach Information der Wirtschaftskammer Österreich, Abteilung
Außenwirtschaft, haben österreichische Firmen in den Ländern
Bosnien/Kroatien/Serbien insgesamt 1.280 Niederlassungen. Die
Investitionen Österreichs sind hier steigend, mit einer Zunahme an
Wirtschaftstätigkeit vor allem im Bereich von Klein- und
Mittelbetrieben ist zu rechnen, z.B. bei Banken, Versicherungen,
Steuerberatung, Transport, Industrie und Handel. Wirtschaftliche und
gute sprachliche Kenntnisse sind Voraussetzung für ein erfolgreiches
Wirtschaften in diesem Raum!

"Führungskräfte, Leiter/innen von Personal- und
Marketingabteilungen leiden früher am Burn-out-Syndrom, wenn sie die
Landessprachen nicht sprechen. In Belgrad, Sarajevo und Zagreb gibt
es äußerst positive Rückmeldungen von Österreicher/innen, die die
Landessprache beherrschen," so Bozica Jovicin, Senior Consultant der
Personalberatungsfirma Hill International für diesen Raum. Und:
"Wichtig ist die Vernetzung der rein sprachlichen Fähigkeiten mit
allgemeinem Wissen wie kulturelle, geographische, historische,
soziale und volkswirtschaftliche Kenntnisse über die Länder."

Die kaufmännischen Schulen des bfi Wien als Modell für ganzheitliche
Bildung

"Dass derzeit die Schulen die öffentliche Debatte beherrschen,
geht hoffentlich für die Schüler/innen gut aus. Die kaufmännischen
Schulen des bfi Wien unternehmen seit 1980 alle Anstrengungen, um
entsprechend den wachsenden Bedürfnissen der Schüler/innen und der
Wirtschaft, Schule als Lebens- und Arbeitsraum so zu gestalten, dass
Fachkompetenzen gleichermaßen wie Persönlichkeitsentwicklung, soziale
und interkulturelle Kompetenzen weiterentwickelt werden können.
Projektunterricht, Kooperationen mit nationalen und internationalen
Unternehmen, Sprach- und Praxiswochen etc. sind wesentliche
Bestandteile unserer Schulen. Die Ganztagsschule bietet hier die
Chance, kompensierend zur familiären Situation individuell zu
fördern, zum selbstständigen Lernen anzuregen, gezielt auf Prüfungen
vorzubereiten und kulturell-kreativ tätig sein zu können," erklärt
Mag. Franz-Josef Lackinger, seit Jänner 2011 neuer Geschäftsführer
des bfi Wien. Gerade kreatives, innovatives und selbstständiges
Denken und Handeln seien in der Wirtschaft immer mehr gefordert - wie
auch Sprachkenntnisse neben dem obligaten Englisch. "Hier hat die
Befragung unserer KMS-Partnerschulen ergeben, dass es ausreichend
Interessent/innen für BKS gibt. Die Aufwertung dieser Sprache
bedeutet auch eine aktive Antwort Österreichs auf die wirtschaftliche
Entwicklung dieses Raumes. Wir wollen auf die vielfältigen Sprachen
der Wiener Jugendlichen aufbauen," so Lackinger. Es werden aber auch
verstärkt Schüler/innen mit der Muttersprache Deutsch angesprochen,
diese Sprachen im Hinblick auf den beruflichen Einsatz in
österreichischen Nachbarländern zu erlernen.
www.schulenbfi.at

Rückfragehinweis:
Mag. Gabriele Masuch, bfi Wien, 1034, Alfred-Dallinger-Platz 1,
Tel.: 01/81178/10385, [email protected], www.bfi-wien.at

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