Ortstafeln: Ostermayer mit LH Dörfler und Volksgruppenvertretern an einem Tisch

"Sehr detailliertes, konstruktives Gespräch im Sinne der Sache"

Wien (OTS) - Als äußerst konstruktiv bezeichnete Staatssekretär Josef Ostermayer die heutige Gesprächsrunde zum Thema "Ortstafeln" mit Landeshauptmann Gerhard Dörfler und den drei Vertretern der slowenischen Organisationen, Valentin Inzko, Marjan Sturm und Bernard Sadovnik in Klagenfurt.
"Aufbauend auf den Gesprächen, die ich in den vergangenen Monaten mit den Bürgermeistern der betroffenen Orte sowie den Volksgruppenvertretern geführt habe, konnten wir beim heutigen Treffen Details besprechen und dabei Fortschritte erzielen", zeigte sich Ostermayer erfreut darüber, dass es in weiten Bereichen zu Annäherungen kam.
Um offene Punkte auszuformulieren, bzw. Detailfragen - vor allem in Hinblick auf die einzelnen Ortschaften - zu klären, beschlossen die Teilnehmer der Runde, ihre Gespräche heute Nachmittag spontan fortzusetzen, damit die Frage der Ortstafeln ehestmöglich gelöst werde.
Demnach stehe außer Streit, dass von einer Minderheitenfeststellung Abstand genommen werde. Wichtig sei ihm, so der Staatssekretär, dass es innerhalb des Zeitraumes, den Bundeskanzler Faymann vorgegeben habe, nämlich bis 2012, eine für alle Beteiligten gute und faire Lösung gefunden werde. Er konkretisierte: "Letztes Jahr haben wir 55 Jahre "Österreich ist frei", also den Staatsvertrag gefeiert, heuer würde ich gerne feiern "Kärnten ist frei" - und meine damit frei von der Ortstafel-Diskussion. Das ist sowohl im Sinne der Bevölkerung, als auch im Sinne der Verhandler."
Bei den heutigen Gesprächen wurde natürlich auch über die Vergangenheit geredet, weil sie in Teilbereichen die Grundlage der heutigen Diskussionen sind. Doch wurde gleichzeitig auch ein Blick in die Zukunft geworfen und der Wert der Volksgruppen durch deren Vertreter veranschaulicht. Dadurch sei nicht nur das Verständnis für die Volksgruppen vertieft worden, sondern auch eine sehr gute und vertraute Stimmung entstanden, zeigte sich Ostermayer zufrieden. Auch die anderen Gesprächsteilnehmer zeigten sich optimistisch, dass durch die heutige Einigung in wichtigen Bereichen in Bälde ein breiter Konsens innerhalb der Bevölkerung erreicht werden könne. Abschließend erklärte der Staatssekretär: "Nachdem wir bei den Ortschaften schon sehr ins Detail gegangen sind, geht es nun darum, sich mit den Bürgermeistern der betroffenen Ortschaften auf sachlich-fachlicher Ebene auszutauschen. Dies wird in den kommenden zwei bis drei Wochen geschehen. Danach folgen die Gespräche mit den Kärntner Parteienvertretern".

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