Herz vor Hülle

DVEK wünscht Optimierung des Sanierungsschecks

Wien (OTS) - Der von den Ministern Reinhold Mitterlehner (Wirtschaft) und Nikolaus Berlakovich (Umwelt) in dieser Woche vorgestellte Sanierungsscheck wird vom Obmann des Dachverbandes Energie-Klima (DVEK) Dr. Ernst Hutterer zwar grundsätzlich begrüßt, aber er stellt das Primat der reinen Hüllensanierung in Frage.

Ernst Hutterer: "Um ein Maximum an CO2-Einsparung zu erreichen, ist in erster Linie auf die Optimierung der Energiebereitstellung zu achten. Da mit einer Sanierung der Heizungsanlage, beziehungsweise einer thermischen Wärmeaufbringung eine rasche und effiziente CO2-Reduktion gesetzt werden kann, sollen diese beiden Maßnahmen nicht an eine meist sehr teure und aufwendige Hüllensanierung gekoppelt sein." Hutterer: "Ohne ein optimales Herz verliert auch die verbesserte Hülle an Bedeutung!" Weiters betont Hutterer: "Durch eine Trennung der Maßnahmen können auch all jene Haushalte, die nicht oder noch nicht in der Lage sind, eine teure Außensanierung durchzuführen, den ersten Schritt setzen."

Der DVEK hoffe, dass bei der nächsten Bearbeitung des Sanierungsschecks durch die beiden Ministerien diese Überlegungen berücksichtig werden.

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