Skylink: FPÖ fordert U-Ausschuss sowie Abberufung von Schmid und Herbst

Wien (OTS) - Eduard Schock, nicht amtsführender Stadtrat der
Wiener FPÖ, und Gottfried Waldhäusl, Klubobmann der Freiheitlichen NÖ, erklärten im Rahmen einer Pressekonferenz am Donnerstag einen "gemeinsamen" Untersuchungsausschuss der Länder Wien und NÖ zum Thema Skylink initiieren zu wollen. Der nun vorliegende Rechnungshofbericht verdeutliche, dass neben dem ehemaligen Vorstandschef Herbert Kaufmann, auch Vorstand Gerhard Schmid und der neue Flughafen-Vorstandschef Christoph Herbst abberufen werden müssten. Schmid sei in Entscheidungen jahrelang eingebunden gewesen und habe diese mitgetragen, auch der ehemalige Aufsichtsratschef Herbst habe seine Kontrollfunktion nicht wahrgenommen, kritisierte Schock. Durch den Syndikatsvertrag hätten sowohl SPÖ als auch ÖVP einen "enormen Einfluss" rund um Personalentscheidungen am Flughafen. Mit Hilfe des geforderten Untersuchungsausschusses müsse man daher auch die politische Verantwortung klären. Die FPÖ-Mandatare forderten weiters, dass künftig die gesamte "Flughafenspitze" international ausgeschrieben werden müsse. Zudem sei die Privatisierung des Flughafens mit Aufnahme eines professionellen Partners unerlässlich. Die öffentliche Hand solle jedoch weiterhin eine "Sperrminorität von 25 Prozent halten", so Schock abschließend.

Weitere Informationen: Gemeinderatsklub der FPÖ, Telefon: 01 4000-81798, Internet: www.fpoe-wien.at/. (Schluss) bon

Rückfragen & Kontakt:

PID-Rathauskorrespondenz:
www.wien.gv.at/rk/
Nina Böhm
Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien (MA 53)
Telefon: 01 4000-81378
E-Mail: nina.boehm@wien.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK0008