Hoval fordert spezielle Förderung für Heizungstausch

Neue Heizung bringt mehr Ersparnis als neue Fassade

Wien (OTS) - Enttäuscht zeigt sich Christian Hofer, Österreich-Geschäftsführer des
Heizungs- und Klimatechnikherstellers Hoval, über die gestern vorgestellten Pläne der Bundesregierung für die Förderung der thermischen Sanierung im Wohnbereich ("Sanierungsscheck"): "Mit dem jetzt vorgesehenen Schwerpunkt auf bauliche Maßnahmen vergibt man die Chance, zielgerichtet jene Investitionen zu fördern, mit denen sich die meiste Energie einsparen ließe."

Studien aus Deutschland zeigen, dass man - pro investiertem Euro - mit dem Einbau einer neuen Heizung einen fast doppelt so großen Einsparungseffekt erzielen kann wie mit der Abdichtung von Dach und Fassade oder dem Austausch der Fenster.

Angesichts der Notwendigkeit, bei der Reduktion des CO2-Ausstoßes bis Ende 2012 noch möglichst nahe an die Kyoto-Ziele heranzukommen, wäre es am besten gewesen, so Hofer, einen eigenen Fördertopf für den Heizungstausch bereitzustellen. Stattdessen sollen Heizungssanierungen nur unter "ferner liefen" aus dem allgemeinen Topf mitgefördert werden - gekoppelt an zugleich
durchgeführte bauliche Maßnahmen und mit deutlich geringeren Summen als die Bauarbeiten. Hofer: "Die Koppelung ist auch insofern nicht sinnvoll, als eine Heizung ja nach spätestens zwanzig Jahren erneuert werden sollte, während ein Dach oder eine Fassade ja üblicherweise mehr als 50 Jahre hält." Die Aktion "Sanierungsscheck" läuft ab 1. März. Hofer hofft aber noch auf
Verbesserungen: "Mit entsprechenden Durchführungs- und Detailbestimmungen könnten die zuständigen Ministerien mehr aus der Aktion herausholen, als sich derzeit abzeichnet."

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Christian Hofer
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christian.hofer@hoval.at
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