- 02.02.2011, 12:13:48
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FP-Frigo: Medikamentenmissbrauch in Wiener Fitnesscentern
Gefährdung der Jugendlichen darf nicht unterschätzt werden
Wien (OTS/fpd) - Der Anabolikamissbrauch stellt ein großes Problem
im Fitnessbereich dar. Waren es früher vor allem Bodybuilder und
Leistungssportler werden heutzutage auch Freizeitsportler zu einem
Konsum an leistungssteigernden Substanzen geradezu animiert. In
vielen Fitnesstudios werden unter dem Deckmantel von
"Nahrungsergänzungen" bedenkliche Substanzen angeboten über deren
Wirkungen und vor allem Nebenwirkungen wenig bekannt ist, warnt der
FPÖ-Wien Gesundheitssprecher LAbg. Univ. Prof. Dr. Peter Frigo.
Auch die tatsächlichen Substanzkonzentrationen sowie Verunreinigungen
sind bei diesen "Nahrungsmitteln" oft nicht bekannt. Das
erschreckende ist, dass gerade diese Substanzen schließlich auch eine
Einstiegsdroge für den gewaltigen und illegalen Anabolikamarkt
darstellen. Gerade Jugendliche sind hier sehr gefährdet: Daher sollte
ähnlich wie bei der Benützung von Solarien auch bei Verkauf von
Nahrungsmittelergänzungen im Fitnessbereich ein besonderes Augenmerk
auf den Schutz der Jugend geworfen werden. Insgesamt ist neben dem
Schutz der Jugend eine verpflichtende Aufklärung über die
Nebenwirkungen leistungssteigernder Substanzen in den Wiener
Fitnesscentern zu fordern, so Frigo abschließend. (Schluss)paw
Rückfragehinweis:
FPÖ-Wien, Pressestelle
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