- 02.02.2011, 09:33:34
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BM Hundstorfer und BM Schmied eröffnen neues SVA-Servicezentrum für Kunstschaffende
Bundesminister betonen konstruktiven Dialog zur Verbesserung der sozialen Lage von Künstlerinnen und Künstlern
Wien (OTS/SK) - Kulturministerin Claudia Schmied und
Sozialminister Rudolf Hundstorfer haben am Dienstagabend gemeinsam
mit dem Obmann der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen
Wirtschaft (SVA), Christoph Leitl, das neue SVA-Servicezentrum für
Künstlerinnen und Künstler eröffnet. Seit Beginn des heurigen Jahres
ist diese Servicestelle der erste Ansprechpartner für
Kunstschaffende, wenn es um Beratung im Rahmen der Sozialversicherung
geht. Hundstorfer und Schmied unterstrichen die gute Zusammenarbeit
und den konstruktiven Dialog in der Vorbereitung dieser
Verbesserungsmaßnahmen für die soziale Lage von Künstlerinnen und
Künstlern. ****
Hundstorfer betonte, dass Kunstschaffende für sozialrechtliche
Regelungen im Rahmen des ASVG eine große Herausforderung darstellen.
Es stelle sich etwa die Frage, ab wann ein Künstler arbeitslos sei
oder welche Beschäftigungsverhältnisse für die Sozialversicherung
herangezogen werden. Die neu geschaffene Möglichkeit für
Kunstschaffende, ihre Tätigkeit ruhend zu stellen, werde in diesem
Bereich jedenfalls für Verbesserungen sorgen, so der Sozialminister.
Nun gehe es darum, mit diesem Kompetenzzentrum in der SVA
Erfahrungswerte zu sammeln und die Qualität der Beratung für
Kunstschaffende zu verbessern. "Wir haben mit der Servicestelle einen
wesentlichen Schritt gesetzt. Die Künstlerinnen und Künstler werden
sich bei der SVA sehr gut aufgehoben fühlen", betonte Hundstorfer.
Schmied betonte, dass es besonders wichtig sei, dass Künstlerinnen
und Künstler auch ein Einkommen erzielen. Es sei erfreulich, dass die
Kunstförderung in Österreich stabil bleibe und bestehende
Vereinbarungen fortgeführt werden können. Aber auch
Wirtschaftskooperationen müssten einen Beitrag leisten. "Es ist mir
ein großes Anliegen, auch Anwältin der Kunstschaffenden zu sein", so
die Kulturministerin. Wichtig sei, sich den zunehmenden prekären
Beschäftigungsverhältnissen zu stellen. "Wir müssen im Interesse des
sozialen Zusammenhalts auch die Frage stellen, wie Kunstschaffende in
unserer Gesellschaft wertgeschätzt und entsprechend gefördert werden
können", so Schmied. Die bei der Eröffnung anwesenden Künstlerinnen
und Künstler ermutigte die Ministerin, die Servicestelle auch
dementsprechend zu fordern. Denn auch davon hänge die Entwicklung
dieses Kompetenzzentrums ab. (Schluss) pl/mo/mp
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