AMS Wien: Jobsituation bei den Jugendlichen hat sich spürbar entspannt

Erfreuliche Entwicklung auch bei Langzeitarbeitslosigkeit

Wien (OTS) - Ende Jänner verzeichnete das Arbeitsmarktservice Wien abermals einen leichten Rückgang der Arbeitslosigkeit in der Bundeshauptstadt: Die Summe der als arbeitslos vorgemerkten und in Schulung befindlichen Personen ist zum Vergleichsmonat des Vorjahres um 0,8 Prozent gesunken. Insgesamt waren zum Stichtag 31. Jänner 2011 in Wien 87.639 Menschen arbeitslos gemeldet (+ 5,7 Prozent), weitere 23.439 befanden sich in Schulungen (- 19,3 Prozent).

Weiterhin erfreulich ist die Lage auf dem Lehrstellenmarkt: Die Summe der sofort verfügbaren Lehrstellensuchenden stagniert (+ 0,5 Prozent), die Zahl der Jugendlichen, die noch im Laufe dieses Jahres eine Lehre beginnen wollen, ist um zehn Prozent gesunken. Zugleich gab es mit Ende Jänner um 4,3 Prozent mehr sofort verfügbare offene Lehrstellen. Die Arbeitslosigkeit der Unter-20-Jährigen ist im Jänner im Jahresabstand um 1,2 Prozent zurückgegangen, die Zahl der Arbeitslosen mit Lehrabschluss um nur 0,2 Prozent gestiegen.

"Es ist schön zu sehen, dass unser Bemühen in zwei ganz wichtigen Bereichen nun Früchte trägt", freut sich AMS Wien-Chefin Claudia Finster. "Unsere Anstrengungen um die Jungen und unsere Strategien gegen die Langzeitarbeitslosigkeit vor allem Älterer." Über alle Altersklassen gerechnet ist die Langzeitarbeitslosigkeit in Wien im Jänner um 6,4 Prozent zurückgegangen, bei den Über-50-Jährigen sind es sogar um knapp 20 Prozent.

Schwierig stellt sich die Situation derzeit bei Akademikern dar: Die Zahl der Arbeitslosen mit Hochschul-Abschluss ist im Vormonat um 12,2 Prozent angewachsen. Ein wesentlicher Grund dafür: Viele Menschen sind in der Krise dem Arbeitsmarkt ferngeblieben, indem sie sich der Weiterbildung gewidmet haben. Nun kehren sie - viele von ihnen um einen Abschluss reicher - auf den Jobmarkt zurück.

Die Zahl der offenen Stellen, die von den Wiener Betrieben mit Ende des Monats gemeldet waren, ist im Jänner um 2,7 Prozent zurückgegangen. Vor allem im öffentlichen Dienst (-55,7 Prozent), im Gesundheitswesen (-41,9 Prozent) und im Sektor Kunst und Unterhaltung (-68,5 Prozent) ist das Angebot stark gesunken. Erfreulich hingegen sind die Bereiche Hotellerie und Gastronomie (+ 53,7 Prozent), Produktion (+ 19,2 Prozent) und Handel und Kfz (+ 15,9 Prozent).

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