• 01.02.2011, 11:55:29
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AMS Wien: Jobsituation bei den Jugendlichen hat sich spürbar entspannt

Erfreuliche Entwicklung auch bei Langzeitarbeitslosigkeit

Wien (OTS) - Ende Jänner verzeichnete das Arbeitsmarktservice Wien
abermals einen leichten Rückgang der Arbeitslosigkeit in der
Bundeshauptstadt: Die Summe der als arbeitslos vorgemerkten und in
Schulung befindlichen Personen ist zum Vergleichsmonat des Vorjahres
um 0,8 Prozent gesunken. Insgesamt waren zum Stichtag 31. Jänner 2011
in Wien 87.639 Menschen arbeitslos gemeldet (+ 5,7 Prozent), weitere
23.439 befanden sich in Schulungen (- 19,3 Prozent).

Weiterhin erfreulich ist die Lage auf dem Lehrstellenmarkt: Die Summe
der sofort verfügbaren Lehrstellensuchenden stagniert (+ 0,5
Prozent), die Zahl der Jugendlichen, die noch im Laufe dieses Jahres
eine Lehre beginnen wollen, ist um zehn Prozent gesunken. Zugleich
gab es mit Ende Jänner um 4,3 Prozent mehr sofort verfügbare offene
Lehrstellen. Die Arbeitslosigkeit der Unter-20-Jährigen ist im Jänner
im Jahresabstand um 1,2 Prozent zurückgegangen, die Zahl der
Arbeitslosen mit Lehrabschluss um nur 0,2 Prozent gestiegen.

"Es ist schön zu sehen, dass unser Bemühen in zwei ganz wichtigen
Bereichen nun Früchte trägt", freut sich AMS Wien-Chefin Claudia
Finster. "Unsere Anstrengungen um die Jungen und unsere Strategien
gegen die Langzeitarbeitslosigkeit vor allem Älterer." Über alle
Altersklassen gerechnet ist die Langzeitarbeitslosigkeit in Wien im
Jänner um 6,4 Prozent zurückgegangen, bei den Über-50-Jährigen sind
es sogar um knapp 20 Prozent.

Schwierig stellt sich die Situation derzeit bei Akademikern dar: Die
Zahl der Arbeitslosen mit Hochschul-Abschluss ist im Vormonat um 12,2
Prozent angewachsen. Ein wesentlicher Grund dafür: Viele Menschen
sind in der Krise dem Arbeitsmarkt ferngeblieben, indem sie sich der
Weiterbildung gewidmet haben. Nun kehren sie - viele von ihnen um
einen Abschluss reicher - auf den Jobmarkt zurück.

Die Zahl der offenen Stellen, die von den Wiener Betrieben mit Ende
des Monats gemeldet waren, ist im Jänner um 2,7 Prozent
zurückgegangen. Vor allem im öffentlichen Dienst (-55,7 Prozent), im
Gesundheitswesen (-41,9 Prozent) und im Sektor Kunst und Unterhaltung
(-68,5 Prozent) ist das Angebot stark gesunken. Erfreulich hingegen
sind die Bereiche Hotellerie und Gastronomie (+ 53,7 Prozent),
Produktion (+ 19,2 Prozent) und Handel und Kfz (+ 15,9 Prozent).

Rückfragehinweis:
AMS Wien
Mag. Sebastian Paulick
*43/1/87871-50114
[email protected]

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