RfW-Landesobmann Schoklitsch fordert: Hackeln statt Hackl schmeißen!

Machtkampf im Wirtschaftsbund blockiert die Arbeit für die steirischen UnternehmerInnen

Graz (OTS) - Der Schaden, den die "Dienstauto-Affäre" der Wirtschaftskammer Steiermark zugefügt hat, ist verheerend. Wer jedoch glaubt, dass es nicht schlimmer kommen kann, der irrt. Denn der im Wirtschaftsbund tobende Machtkampf verhindert, dass die Wirtschaftskammer ihrer Aufgabe nachkommt und für die 60.000 UnternehmerInnen in der Steiermark gute Arbeit leistet.

"Mir ist es ganz egal, ob der Präsident nun Hainzl oder Kainz, Hinz oder Kunz oder sonst wie heißt!", ärgert sich Dr. Erich Schoklitsch, Landesobmann des Ringes freiheitlicher Wirtschaftstreibender, über den Stillstand, den der im VP-Wirtschaftsbund tobende Machtkampf verursacht. Dieser verhindert nämlich, dass die Wirtschaftskammer jene Arbeit erledigt, für die sie zuständig ist und für die sie die Zwangsbeiträge ihrer Mitglieder einkassiert. "Genauso wenig wie es sein kann, dass damit sündteure Dienstautos im eigenen Geschäft gekauft werden, darf es sein, dass vor lauter Streiten keine Zeit dafür ist, die für die 60.000 steirischen UnternehmerInnen so wichtige Arbeit zu erledigen", so Schoklitsch.

Sie sind völlig zu Recht erbost über die Situation an der Spitze der Wirtschaftskammer und lassen ihren Unmut an den ehrenamtlichen Funktionären aus. Diese müssen sich tagtäglich für die Zustände in der Wirtschaftskammer rechtfertigen.

Hackeln statt Hackl schmeißen

Dabei gäbe es genügend Probleme, die gelöst werden müssten. Eine Herausforderung ist zum Beispiel die Kürzung des Landesbudgets um 25 Prozent, die viele Unternehmer treffen wird. Hier muss dringend nach Lösungen gesucht werden, wie die Möglichkeit der Einführung von PPP-Modellen (Public Private Partnership = Öffentlich-Private Partnerschaft) analog zu deutschen Vorbildern oder die festzuschreibende Bevorzugung regionaler Anbieter. Das muss einhergehen mit Verwaltungsreformen, die endlich umgesetzt werden müssen.

"Angesichts solcher Hürden, die es zu meistern gilt, sind die persönlichen Befindlichkeiten im Wirtschaftsbund wirklich zweitrangig", so Schoklitsch.

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