• 01.02.2011, 11:12:31
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RfW-Landesobmann Schoklitsch fordert: Hackeln statt Hackl schmeißen!

Machtkampf im Wirtschaftsbund blockiert die Arbeit für die steirischen UnternehmerInnen

Graz (OTS) - Der Schaden, den die "Dienstauto-Affäre" der
Wirtschaftskammer Steiermark zugefügt hat, ist verheerend. Wer jedoch
glaubt, dass es nicht schlimmer kommen kann, der irrt. Denn der im
Wirtschaftsbund tobende Machtkampf verhindert, dass die
Wirtschaftskammer ihrer Aufgabe nachkommt und für die 60.000
UnternehmerInnen in der Steiermark gute Arbeit leistet.

"Mir ist es ganz egal, ob der Präsident nun Hainzl oder Kainz,
Hinz oder Kunz oder sonst wie heißt!", ärgert sich Dr. Erich
Schoklitsch, Landesobmann des Ringes freiheitlicher
Wirtschaftstreibender, über den Stillstand, den der im
VP-Wirtschaftsbund tobende Machtkampf verursacht. Dieser verhindert
nämlich, dass die Wirtschaftskammer jene Arbeit erledigt, für die sie
zuständig ist und für die sie die Zwangsbeiträge ihrer Mitglieder
einkassiert. "Genauso wenig wie es sein kann, dass damit sündteure
Dienstautos im eigenen Geschäft gekauft werden, darf es sein, dass
vor lauter Streiten keine Zeit dafür ist, die für die 60.000
steirischen UnternehmerInnen so wichtige Arbeit zu erledigen", so
Schoklitsch.

Sie sind völlig zu Recht erbost über die Situation an der Spitze
der Wirtschaftskammer und lassen ihren Unmut an den ehrenamtlichen
Funktionären aus. Diese müssen sich tagtäglich für die Zustände in
der Wirtschaftskammer rechtfertigen.

Hackeln statt Hackl schmeißen

Dabei gäbe es genügend Probleme, die gelöst werden müssten. Eine
Herausforderung ist zum Beispiel die Kürzung des Landesbudgets um 25
Prozent, die viele Unternehmer treffen wird. Hier muss dringend nach
Lösungen gesucht werden, wie die Möglichkeit der Einführung von
PPP-Modellen (Public Private Partnership = Öffentlich-Private
Partnerschaft) analog zu deutschen Vorbildern oder die
festzuschreibende Bevorzugung regionaler Anbieter. Das muss
einhergehen mit Verwaltungsreformen, die endlich umgesetzt werden
müssen.

"Angesichts solcher Hürden, die es zu meistern gilt, sind die
persönlichen Befindlichkeiten im Wirtschaftsbund wirklich
zweitrangig", so Schoklitsch.

Rückfragehinweis:
Ring freiheitlicher Wirtschaftstreibender
Landesgruppe Steiermark
Landesobmann Dr. Erich Schoklitsch
Tel.: +43 664 611 32 15

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