JA zu Fahrradstraßen in Wien!

Radlobbys IGF und ARGUS unterstützen Vorschläge der Wiener Grünen

Wien (OTS) - Die Grundidee ist einfach und zukunftsweisend: Für Radfahrende sichere Routen zu schaffen, die dem umweltfreundlichen Verkehrsmittel die adäquate Vorfahrt einräumen und für allgemeine Sicherheit sorgen. Was in radfreundlichen Staaten wie Deutschland und den Niederlanden schon lange Rechtsstatus besitzt und mit Erfolg eingesetzt wird, rückt nun in den Mittelpunkt der Diskussion in Wien:
Ohnehin schon radverkehrs-intensive, niederrangige Straßenzüge mit guter Zubringerqualität für RadlerInnen so zu beschildern und zu gestalten, dass durchgehend Vorrang herrscht, KFZ-Durchgangsverkehr durch einzeln gestreute Fahrverbote unterbunden aber teilweise Zufahrt ermöglicht wird und ein radfreundliches Tempo vorliegt. "Radverkehr würde dadurch sicherer und Anrainer würden diese Maßnahme mit Ruhe belohnt bekommen!" spricht sich ARGUS-Obfrau Valerie Madeja dafür aus.

Damit sei auch die verfälschte Berichterstattung der Tageszeitung "Österreich" richtig gestellt: Wenn auch fallweise Detailkritik angebracht ist, das Grundkonzept der fahrradfreundlichen Straße findet vollste Unterstützung der Radlobbys ARGUS und IGF. "Die Zeichen der Zeit stehen auf Vorrang für nachhaltige Verkehrsmittel, dem ist in einer modernen Großstadt wie Wien Rechnung zu tragen." hält IGF-Obmann Alec Hager fest. In der kommenden StVO-Novelle des BMVIT sollte daher auch der Rechtsbegriff "Fahrradstraße" nach deutschem Vorbild eingeführt werden, bis dahin sind die angedachten Umsetzungen in Wien auch mit der aktuellen Rechtslage möglich. "Wir sagen ja zur Fahrradstraße!", schließen IGF und ARGUS gemeinsam.

Rückfragen & Kontakt:

Andrzej Felczak, 0664-80117 31139, felczak@argus.or.at und
Hans Doppel, 0676-5071309, h.doppel@argus.or.at
Ausführliche Stellungnahmen auf www.argus.or.at und
lobby.ig-fahrrad.org.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0002