- 31.01.2011, 16:44:09
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Wlodkowski: Minister-Initiative für thermische Sanierung begrüßenswert
Positiv: Einbau von Biomasseheizungen kann gefördert werden
Wien (OTS) - "Das heute präsentierte Programm von Umweltminister
Nikolaus Berlakovich und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner
für thermische Sanierung von privatem Wohnbau und von
Betriebsgebäuden ist außerordentlich begrüßenswert, da es voll und
ganz dem Ziel entspricht, Energie effizient und kostensparend
einzusetzen. Darüber hinaus wird es auch zur Belebung der ländlichen
Räume beitragen, da die eingesetzten EUR 100 Mio. Fördergelder
Investitionen von EUR 700 Mio. auslösen und bis zu 10.000
Arbeitsplätze schaffen und sichern werden", zeigte sich Gerhard
Wlodkowski, Präsident der LK Österreich, über die Förderoffensive für
thermische Sanierung erfreut. Gleichzeitig appellierte er an die
Bundesregierung, in der Umsetzung der im Vorjahr beschlossenen
Energiestrategie nicht nachzulassen.
Biomasse förderfähig
Als sehr erfreulich bezeichnete Wlodkowski die Tatsache, dass auch
der Einbau von Biomasseheizungen gefördert werden kann. Konkret ist
es möglich, bei privaten Wohnbauten, die schon die geforderten
Standards im Wärmeschutz erfüllen, den Umstieg auf
Holzzentralheizungsanlagen zu unterstützen. "Wie wir wissen, ist die
Nutzung der Biomasse ein wesentlicher Motor auf dem Weg zur Umsetzung
der Energiestrategie der Bundesregierung. Die vorgestellte Initiative
ist daher besonders wertvoll, weil sie ganz wesentlich dazu beitragen
wird, dass Österreich seine Klimaziele einhalten kann", so Wlodkowski
wörtlich.
Aktiv arbeiten statt verhindern
"Wir brauchen solche Aktionen und keine Verhinderungstaktik, wenn
wir die verbindlichen Zielvorgaben der EU-Richtlinien bis 2020
einhalten wollen. Wir müssen zügig alle Technologien
weiterentwickeln, von Biogas über feste und flüssige Biomasse,
Windkraft bis hin zur Wasserkraft, um die Herausforderungen
rechtzeitig zu meistern. Außerdem gilt es, das gute Image Österreichs
als internationaler Vorreiter und oftmals Marktführer bei der
Umwelttechnik und die damit verbundenen Arbeitsplätze aktiv zu
verteidigen", so Wlodkowski.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Landwirtschaftskammer Österreich
Dr. Josef Siffert
Tel.: +43/1/53441-8521
mailto: [email protected]
www.lk-oe.at
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