• 30.01.2011, 13:07:55
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Razborcan: Tarifreform im Verkehrsverbund Ostregion muss Verbesserungen für die Pendler bringen

Günstigere Gestaltung der Zonengrenzen in Niederösterreich

St. Pölten, (OTS/SPI) - "Gut Ding braucht manchmal doch Weile", so
der Verkehrssprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Gerhard
Razborcan, über die nun gestarteten Verhandlungen zwischen den
Bundesländern Wien, Niederösterreich und Burgenland über eine
Tarifreform des Verkehrsverbundes Ostregion. "Den NÖ Sozialdemokraten
war eine Tarifreform schon seit Jahren ein großes Anliegen und wir
haben dies auch immer wieder in den NÖ Landtag eingebracht. Leider
fand dieses Anliegen bis dato nicht die Zustimmung der
Verantwortlichen in der NÖ Landesregierung und auch der VPNÖ. Dies
ist nun anders. Bis Mitte des Jahres sollen die Gespräche in eine
Tarifreform münden, welche Verbesserungen für die im VOR
zusammengeschlossenen Verkehrsverbünde Wien, Niederösterreich und
Burgenland bringen sollen", so Razborcan.

Für die SPNÖ steht vor allem auch eine für die Pendlerinnen und
Pendler günstigere Gestaltung des Tarifsystems sowie der
Zonengestaltung im Vordergrund. "Eine Tatsache ist leider, dass so
manche Zonengrenzen in Niederösterreich für die Pendlerinnen und
Pendler selbst nicht gerade 'günstig' gelegt sind. Derzeit gibt es
Fälle, wo eine Zonengrenze mitten durch eine Gemeinde verläuft. Für
viele Pendler grotesk - denn sie zahlen eine VOR-Zone mehr oder
weniger, je nachdem in welcher Haltestelle sie zusteigen. Hier
fordert die SPÖ, dass das Tarif- und Fahrkartensystem durchschaubarer
und damit transparenter gestaltet wird. Ebenso sollte die
Preisgestaltung in der ersten NÖ-VOR-Zone rund um die Zone 100 - die
Wiener Kernzone - attraktiver gestaltet werden. Viele PendlerInnen
könnten zusätzlich die zahlreichen Park&Ride-Anlagen an der Wiener
Stadtgrenze nutzen. Wenn sie dafür einen günstigeren Tarif bekommen,
besteht ein zusätzlicher Anreiz. Wenn die Zonenüberschreitungen zudem
kundenfreundlicher werden, würden auch die Fahrpreise sinken. Seit
Jahren stagniert der Anteil des öffentlichen Verkehrs in
Niederösterreich bei rund 20 %. Mit einer Reform des VOR sollte es
doch möglich sein, den Nahverkehr weiter zu attraktivieren und diesen
Prozentsatz zu steigern", so Razborcan.
(Schluss) fa

Rückfragehinweis:

SPÖNÖ-Landtagsklub
   Mag. Anton Heinzl
   Pressereferent
   Tel.: Tel: 02742/9005 DW 12576, Mobil: +43 676/4073709
   mailto:anton.heinzl@noel.gv.at
   www.landtagsklub.noe.spoe.at

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