• 30.01.2011, 11:08:50
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"Mobilität im Wandel": Studie der ÖAMTC AKADEMIE hinterfragt Mobilitäts-Sehnsüchten der Führerscheinbesitzer

Nach 125 Jahren Automobil werden umweltschonende Verkehrsmittel bevorzugt

Wien (OTS) - Am 29. Jänner 1886 legte Carl Benz, Vater des
Automobils, mit der Patentierung seiner revolutionären Erfindung den
Grundstein zum Siegeszug der individuellen Mobilität. 125 Jahre
später stellt die ÖAMTC-AKADEMIE im Zuge der Studie "Mobilität im
Wandel" die Frage nach den heutigen Sehnsüchten in Sachen Mobilität:
1.000 Führerscheinbesitzer gaben Auskunft darüber, was sie sich für
ihre mobile Zukunft wünschen und worin sie Verbesserungspotenzial
sehen.

"85 Prozent der Führerscheinbesitzer würden kürzere Distanzen im
Alltag präferieren, also ein Leben wo Wohnen, Arbeiten und tägliche
Aktivitäten ohne weite Wege ineinander übergehen", resümiert
Christine Zach, Leiterin der ÖAMTC AKADEMIE, das zentrale Ergebnis
der Studie. Damit geht einher, dass 70 Prozent der Befragten für
kurze Strecken gerne vom Auto auf ein Elektro-Zweirad (Rad, Moped
oder Roller) umsteigen würden.

Zudem wollen 76 Prozent der Befragten vorzugsweise mit alternativen
Antriebsformen anstatt mit Diesel- und Benzinfahrzeugen unterwegs
sein. Hier tendieren die Jungen zu Wasserstoff und Brennstoffzelle,
die Senioren setzen auf Solarantrieb. Allgemein zeichnet sich ein
Trend zu mehr Kleinwagen ab (68 Prozent) als Beitrag zur Schonung der
Umwelt. Auch dem öffentlichen Verkehr kommt ein hoher Stellenwert zu:
82 Prozent der Befragten wünschen sich mehr Qualität im öffentlichen
Verkehr (z. B. höhere Frequenz, höhere Geschwindigkeit). 72 Prozent
der Führerscheinbesitzer würden es begrüßen, wenn mehr Menschen von
ihrem eigenen Verkehrsmittel auf öffentliche Verkehrsmittel
umsteigen.

Mehr Nähe durch mobiles Internet?

"Seit rund 20 Jahren gibt es nun das mobile Internet und mittlerweile
ist es in der Lage, mit dem Auto um Mobilitätsanteile zu
konkurrieren", stellt die Leiterin der ÖAMTC AKADEMIE fest. Für rund
vier Fünftel der Befragten bleibt aber das Auto weniger verzichtbar
als das mobile Internet. Am ehesten könnte die Altersgruppe der 30-
bis 39-jährigen Österreicher das Auto mehr als das mobile Internet
entbehren. Auch 30 Prozent der Wiener Bevölkerung denken bereits so.
"Wir dürfen gespannt sein, ob es zu einem Verdrängungswettbewerb oder
einer innovativen Symbiose kommen wird. Dann könnte das Auto seinen
150. Geburtstag als 'rollendes Smartphone' feiern", blickt Zach
optimistisch in die mobile Zukunft.

Die Studie "Mobilität im Wandel" wurde im Mai 2010 im Auftrag der
ÖAMTC AKADEMIE durchgeführt. Befragt wurden 1.000
Führerscheinbesitzer. An der Umsetzung waren das Institut für
Systemische Marktforschung MAFOS sowie INTEGRAL Markt- und
Meinungsforschung beteiligt.

(Schluss)

Rückfragehinweis:
ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit
Katrin Pogats
Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218
mailto:[email protected]
http://www.oeamtc.at

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