- 30.01.2011, 08:00:27
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"profil": Leitungsverträge im Koproduktionshaus brut laufen demnächst aus
Bisher keine Einigung mit Kulturstadtrat über Verlängerung
Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag
erscheinenden Ausgabe berichtet, enden im Juni 2011 die Verträge von
Thomas Frank und Haiko Pfost, den Intendanten des Wiener
Koproduktionshauses brut. Über die Modalitäten einer Verlängerung
konnte man sich bisher nicht einigen. brut verweist auf eine 2010
eingegangene schriftliche Zusage von Kulturstadtrat Andreas
Mailath-Pokorny, das Budget ab 2011 gestaffelt zu erhöhen, sowie
einen Investitionskostenzuschlag von 70.000 Euro jährlich
auszuzahlen.
Doch offenbar hat sich die Situation nach der Wien-Wahl gedreht:
Die Stadt Wien kann zwar den Zuschuss für 2011 gewähren (mit 50.000
Euro ist er der niedrigste der Staffelbeträge), die jährlichen
Erhöhungen jedoch nicht, wie geplant, bis ins Jahr 2015
sicherstellen. Pfost und Frank sehen darin einen Widerspruch zu
Mailaths Theaterreform, die "Planungssicherheit für eine ganze
Amtsperiode garantieren" wollte. Mailath meint nun gegenüber
"profil", man befinde sich finanziell in einer völlig anderen
Situation als noch vor einem Jahr. "Ich kann vorerst nur die Zusage
für ein Jahr geben. Aber sobald das neue Kulturbudget feststeht,
werde ich mit brut weitere Gespräche führen." Wie es im Moment
aussieht, dürfte es zu einer Zwischenlösung kommen: Die brut-Chefs
werden für die Spielzeit 2011/12 verlängern - und dann neu
verhandeln.
Rückfragehinweis:
"profil"-Redaktion, Tel.: (01) 534 70 DW 3501 und 3502
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