FPK-Scheuch: Darabos nach geschönten Kosten rücktrittsreif

SPÖ-Verteidigungsminister steht sachlicher Diskussion im Weg

Klagenfurt (OTS) - Der Skandal rund um die Abberufung von Generalstabschef Entacher nimmt immer bizarrere Ausmaße an. Laut Medienberichten soll das Büro Darabos die vom Generalstab ausgearbeiteten Kostenberechnungen gleich um 500 Millionen Euro zugunsten des vom Verteidigungsminister bevorzugten Modells geschönt haben. FPK-Obmann Uwe Scheuch: "Papier ist geduldig - offenbar vor allem, wenn es von einer SPÖ-Feder beschrieben wird. Der Wehrdienstverweigerer Darabos will die verhasste Wehrpflicht anscheinend auf Biegen und Brechen loswerden. Mit der Manipulation der Kostenberechnung ist man aber zu weit gegangen. Darabos muss weg!"

Dass Edmund Entacher als Generalstabschef abberufen wurde, weil er berechtigterweise verfassungsrechtliche Bedenken gegen die von Darabos forcierte SPÖ-Linie angemerkt habe, sei an und für sich schon ein Skandal. Aber, so Scheuch: "Entacher hat im ausschlaggebenden Interview auch nichts anderes gesagt als sein Vorgesetzter Darabos vor wenigen Monaten. Darabos selbst erklärte damals, dass eine Berufsarmee doppelt soviel kosten würde wie das aktuelle System. Wieso wird Entacher jetzt dafür gefeuert, nur weil sich Darabos wie ein Fähnchen im Wind dreht", fragt sich Scheuch.

Eine konstruktive Diskussion über mögliche Umstrukturierungen und eine Reform des Bundesheeres sei unter diesen Umständen nicht möglich, befürchtet Scheuch. "Der rote Verteidigungsminister hat es sich mit den Offizieren verscherzt, er hat keinerlei wehrpolitische Erfahrung und ist auch noch dazu beratungsresistent, wie die getürkten Zahlen beweisen. Darabos muss zurücktreten und den Weg für eine sachliche Diskussion freimachen", fordert FPK-Obmann Scheuch abschließend.

(Schluss/le)

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