- 27.01.2011, 12:57:20
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FPK-Scheuch: Darabos nach geschönten Kosten rücktrittsreif
SPÖ-Verteidigungsminister steht sachlicher Diskussion im Weg
Klagenfurt (OTS) - Der Skandal rund um die Abberufung von
Generalstabschef Entacher nimmt immer bizarrere Ausmaße an. Laut
Medienberichten soll das Büro Darabos die vom Generalstab
ausgearbeiteten Kostenberechnungen gleich um 500 Millionen Euro
zugunsten des vom Verteidigungsminister bevorzugten Modells geschönt
haben. FPK-Obmann Uwe Scheuch: "Papier ist geduldig - offenbar vor
allem, wenn es von einer SPÖ-Feder beschrieben wird. Der
Wehrdienstverweigerer Darabos will die verhasste Wehrpflicht
anscheinend auf Biegen und Brechen loswerden. Mit der Manipulation
der Kostenberechnung ist man aber zu weit gegangen. Darabos muss
weg!"
Dass Edmund Entacher als Generalstabschef abberufen wurde, weil er
berechtigterweise verfassungsrechtliche Bedenken gegen die von
Darabos forcierte SPÖ-Linie angemerkt habe, sei an und für sich schon
ein Skandal. Aber, so Scheuch: "Entacher hat im ausschlaggebenden
Interview auch nichts anderes gesagt als sein Vorgesetzter Darabos
vor wenigen Monaten. Darabos selbst erklärte damals, dass eine
Berufsarmee doppelt soviel kosten würde wie das aktuelle System.
Wieso wird Entacher jetzt dafür gefeuert, nur weil sich Darabos wie
ein Fähnchen im Wind dreht", fragt sich Scheuch.
Eine konstruktive Diskussion über mögliche Umstrukturierungen und
eine Reform des Bundesheeres sei unter diesen Umständen nicht
möglich, befürchtet Scheuch. "Der rote Verteidigungsminister hat es
sich mit den Offizieren verscherzt, er hat keinerlei wehrpolitische
Erfahrung und ist auch noch dazu beratungsresistent, wie die
getürkten Zahlen beweisen. Darabos muss zurücktreten und den Weg für
eine sachliche Diskussion freimachen", fordert FPK-Obmann Scheuch
abschließend.
(Schluss/le)
Rückfragehinweis:
Die Freiheitlichen in Kärnten - FPK
9020 Klagenfurt
Tel.: 0463/56 404
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