- 26.01.2011, 13:24:39
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Achtung Korrektur: "Eine Bestätigung des zwischenkirchlichen Verständnisses"
Serbisch-orthodoxer Bischof Konstantin nahm zur Unterzeichnung der Absichtserklärung der Erzdiözese Wien über die Schenkung der Kirche Neulerchenfeld Stellung
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Wien (OTS) - Wien, 26.01.11 (PEW) "Das ist eine Geste der
Bestätigung dafür, dass in Wien großes zwischenkirchliches
Verständnis herrscht": Dies betonte der serbisch-orthodoxe Bischof
für Mitteleuropa, Konstantin (Djokic), im Hinblick auf die am 11.
Jänner unterzeichnete Absichtserklärung der Erzdiözese Wien über die
Schenkung der Pfarrkirche Neulerchenfeld im 16. Bezirk an die
serbisch-orthodoxe Kirche. Die Erzdiözese Wien wird dieses Gotteshaus
im Frühsommer an die serbisch-orthodoxe Kirche übergeben. Bischof
Konstantin - der sich in den letzten Tagen in Wien aufhielt und am
vergangenen Sonntag in der St. Sava-Kirche im 3. Bezirk die Liturgie
zum Tag des Heiligen Sava feierte - unterstrich seine Dankbarkeit für
das "Geschenk". Er erinnerte daran, dass die Erzdiözese Wien auch
beim Kauf der jetzigen serbisch-orthodoxen Kirche zur "Auferstehung
des Herrn" im 2. Bezirk (einer einstigen Straßenbahn-Remise) die
Orthodoxen unterstützt hat.
Die Kirchengemeinde in Wien ist die älteste Gemeinde der
serbisch-orthodoxen Diözese für Mitteleuropa. Die Präsenz von Serben
in Wien ist schon im 17. Jahrhundert belegt. Die jetzige Gemeinde
wurde 1860 registriert. Aus Anlass des 150-Jahr-Jubiläums dieses
Ereignisses besuchte der Belgrader Patriarch Irinej I. die Wiener
serbisch-orthodoxen Gläubigen im September 2010 und traf dabei auch
mit Bundespräsident Heinz Fischer und Kardinal Christoph Schönborn
zusammen. Die serbisch-orthodoxe Kirche verfügt in Wien zur Zeit nur
über drei kleine Gotteshäuser. Sechs Priester und ein Diakon sind im
seelsorglichen Einsatz.
Durch die Immigrationsbewegung der letzten 30 bis 40 Jahre ist die
serbisch-orthodoxe Bevölkerung in Wien stark angewachsen. Daher sei
es selbstverständlich, dass die katholische Kirche die
serbisch-orthodoxe Schwesterkirche in Wien beim Aufbau der Seelsorge
unterstützen muss, so Erich Leitenberger, der Pressesprecher der
Erzdiözese Wien. Kardinal Christoph Schönborn verweise immer wieder
darauf, dass in Wien - anders als in anderen westlichen Großstädten
-keine katholischen Kirchen verkauft oder entweiht werden, erinnerte
Leitenberger: "Diese Gotteshäuser werden an orthodoxe
Schwesterkirchen übergeben, mit denen die Katholiken fast alle
Glaubensüberzeugungen teilen". Dem Kardinal komme es darauf an, dass
in Kirchen, die nicht mehr für die katholische Seelsorge benötigt
werden, weiterhin das Evangelium verkündet und die Eucharistie
gefeiert wird. (ende)
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