• 26.01.2011, 13:07:07
  • /
  • OTS0236 OTW0236

Bures zu Forschungsförderung: Österreich an europäischer Spitze der IKT-Forschungsstandorte

IKT-Investitionen des BMVIT erfolgreich - Jährlich 500 KMU für Forschung gewinnen

Wien (OTS/SK) - Österreich ist unter den Top 3 der europäischen
IKT-Forschungsstandorte - mit einer überaus erfolgreichen Industrie
und starken Forschungspartnern. Das sagte Infrastrukturministerin
Doris Bures am Mittwoch bei einer Presskonferenz zum Thema "Acht
Jahre erfolgreiche IKT-Forschungsförderung in Österreich". Bures
erklärt die Bedeutung dieser Branche, die massiv vom BMVIT gefördert
wird: "Die Forschungsausgaben von heute sind die Arbeitsplätze von
morgen." ****

Unterschiedlichste Branchen - von der Auto- bis zur Handyproduktion
haben heute eines gemeinsam: die Informations- und
Kommunikationstechnologie (IKT). Das BMVIT unterstützt die IKT
mittels Förderung von Forschung & Entwicklung. "Die
Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass viele Hochtechnologieanwendung
von österreichischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen
entwickelt wurden - und dass sie dabei von der Forschungsförderung
des BMVIT kräftig unterstützt wurden", erklärte die Ministerin.
"Informations- und Kommunikationstechnologien sind ein fixer
Bestandteil unseres Lebens - von Ampelanlagen bis hin zu Handys", so
Bures, die die rasante Entwicklung der Technologie an einem Beispiel
darstellt: Moderne Autos haben mehr Rechenleistung als die Apollo 14.

Seit acht Jahren gibt es das FIT-IT-Förderprogramm des BMVIT - und
die Bilanz ist sehr positiv. In diesem Zeitraum wurden 100 Millionen
Euro investiert, was wiederum ein Investitionsvolumen von 175
Millionen Euro ausgelöst hat. Der Leitgedanken des Programms ist,
dass am Standort Österreich Spitzentechnologie entwickelt werden kann
und wir nicht auf die USA und asiatische Technologien angewiesen
sind. "Der Erfolg von FIT-IT ist der Beweis, dass unsere 'Rechnung'
aufgegangen ist - nicht nur national", so Bures. Es gebe zahlreiche
Beispiele, wo österreichische Technologie Anwendung findet und zur
Marktreife weiterentwickelt wurde. Aber auch international sei die
Initiative erfolgreich - die Rückflüsse aus dem EU
Forschungsrahmenprogramm konnten massiv gesteigert werden, so die
Ministerin.

Die IKT ist für den Produktions- und Wirtschaftsstandort Österreich
und für qualitativ hochwertige Arbeitsplätze von großer Bedeutung.
4,5 Prozent des BIP kommen aus dieser Branche. Neben der
Leitindustrie wird auch besonderes Augenmerk auf KMU gelegt: Mit der
Quickstart-Initiative etwa, die dafür gesorgt hat, dass KMU auch in
Zeiten der Krise nicht aus ökonomischen Gründen aus
Forschungsprogrammen aussteigen mussten, sondern mithilfe einer
befristet von 25 auf 40 Prozent gesteigerten Forschungsförderung
weiterhin ihren Beitrag leisten konnten. "Unser klares Ziel lautet,
jährlich 400 bis 500 zusätzliche KMU für die Forschung und
Entwicklung zu gewinnen", betonte die Infrastrukturministerin.

2011 stehen für die angewandte, wirtschaftsnahe Forschung 420
Millionen Euro Budget zur Verfügung - das sind 20 Millionen oder 5
Prozent mehr als im Vorjahr. Weiters wurden die Forschungsprämien von
8 auf 10 Prozent angehoben. Das BMVIT hat vier Schwerpunkte in der
Forschungsförderung: Verkehr und Mobilität, Umwelt und Energie,
intelligente Produktion und die IKT.

Die Pressekonferenz wurde gemeinsam von BMVIT und dem Fachverband der
Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI) veranstaltet. Die FEEI wurde
bei der Presskonferenz von Georg Kapsch und Monika Kircher-Kohl
repräsentiert. Kapsch erläuterte dabei die Bedeutung der IKT für
andere Wirtschaftszweige und Kircher-Kohl nannte erfolgreiche
IKT-Beispiele etwa aus dem Mobilfunk. (Schluss) bj/up

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NSK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel