• 26.01.2011, 12:20:02
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Strache traf US-Beamte zu Gesprächen

Fazit der Amerikaner: "Zynischer Politiker"

Wien (OTS) - Das Nachrichtenmagazin NEWS berichtet in seiner am
Donnerstag erscheinenden Ausgabe umfassend über die WikiLeaks
zugespielten Depeschen der US-Botschaft in Wien.

Unter anderem geht aus den geheimen US-Depeschen hervor, dass es
am 8. November 2007 ein Treffen zwischen US-Beamten und
FPÖ-Politikern gab, zu dem auch FP-Chef Heinz-Christian Strache dazu
stieß.

Im Protokoll wird verzeichnet, dass der FP-Klubdirektor Norbert
Nemeth "geschliffener und intellektueller" aufgetreten sei als der
FP- Abgeordnete Harald Vilimsky. Strache wiederum habe sich als
"nationalkonservativer und zynischer Politiker" präsentiert.

Strache begrüßte einen US-Beamten mit den Worten, dass die FPÖ
"niemals das Recht eines demokratischen Landes, die Todesstrafe zu
verhängen, kritisieren" würde und sprach dann von einer
"Islamisierung Europas".

Dass Strache meinte, er habe eine "gemeinsame Position mit den USA
zu den Muslimen", stieß den US-Beamten offenbar sauer auf. In ihrem
Fazit schrieben sie, dass ein weiterer Dialog mit der FPÖ "wenig
Gewinn bringend" sein werde. Speziell Vilimskys "formelhafte
Wortmeldungen" würden belegen, dass es der Partei an qualifizierten
Führungskräften mangle.

Rückfragehinweis:
NEWS
Chefreporter Kurt Kuch
Tel.: (01) 213 12 DW 1143

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