• 26.01.2011, 08:56:15
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Allianz: Mit Grips statt Gips durch die Semesterferien

Wien (OTS) - Für fast 59.000 Skifahrer und Snowboarder endet der
Winterurlaub jährlich im Spital. Dabei kann schon das Beachten einer
Handvoll Regeln helfen, sich vor Verletzungen zu schützen. Und falls
doch etwas passiert, hilft es, gut versichert zu sein.

Glück ist ja bekanntlich eine Frage der guten Vorbereitung. Doch
wenn am 5. Februar in Wien und Niederösterreich die Semesterferien
beginnen und so manches Kind schon tags davor mit laufendem Motor am
Schultor erwartet wird, kommt mitunter genau diese zu kurz. Anstatt
sich ausreichend Zeit für die Anreise und das Akklimatisieren zu
geben, geht es schon früh am Samstagmorgen ab auf die Piste. "Die
allermeisten Unfälle ereignen sich durch Ermüdung oder Erschöpfung",
erklärt Mag. Xaver Wölfl, Leiter des Kundengruppenmanagements der
österreichischen Allianz Gruppe. Kälte und Höhenlage sind im
Regelfall ungewohnt, und je höher man steigt, desto sauerstoffärmer
wird die Luft: "Warnzeichen des Körpers, vor allem Kopfschmerzen,
sollten unbedingt beachtet werden."

Männer wedeln öfter ins Spital

Insgesamt verletzten sich in der vergangenen Saison 2009/10 fast
59.000 Skifahrer und Snowboarder auf Österreichs Pisten, und auch
heuer werden wieder ähnlich viele in den Unfallambulanzen erwartet.
Im Durchschnitt der vergangenen Jahre entfielen dabei rund vier
Fünftel der Verletzungen auf den klassischen Skilauf, das restliche
Fünftel auf Snowboarder. Und - zwei von drei Verletzten sind Männer,
die offenbar mehr Risiko auf sich nehmen. "Mit konditioneller
Vorbereitung auf den Winter, mehr Rücksichtnahme auf andere und
Beachtung der FIS-Regeln wären viele Unfälle vermeidbar", gibt Wölfl
zu bedenken.

Helm statt Pudelhaube wirkt

Die mittlerweile in allen Bundesländern außer Tirol und Vorarlberg
für Kinder unter 15 Jahren geltende Schihelmpflicht wertet Wölfl
äußerst positiv: "Die Pudelhaube hat für Kids auf der Piste
ausgedient, deshalb setzen auch immer mehr Erwachsene einen Helm auf.
Und der Helm ist wohl die wirksamste Sicherheitsmaßnahme, die jemand
ergreifen kann!" Etwa 85 Prozent der Schädel- und Hirnverletzungen
können damit verhindert werden. Erhebungen des Kuratoriums für
Verkehrssicherheit (KfV) im März 2010 haben gezeigt, dass
mittlerweile sieben von zehn Pistenbenutzern ihren Kopf mit einem
Helm schützen. Die über die Jahre gestiegene Helmquote brachte eine
Abnahme der Kopfverletzungen mit sich: Im Jahr 2007 lag der Anteil
der Kopfverletzungen noch bei zehn Prozent, 2008 waren es neun, und
2009 ist dieser Anteil auf acht Prozent gesunken.

Sozialversicherung hat Lücken

Diese erfreuliche Entwicklung darf jedoch nicht übersehen lassen,
dass bei Freizeitunfällen die gesetzliche Unfallversicherung zwar die
medizinische Erstversorgung und die Rehabilitation im Krankenhaus
übernimmt, nicht aber die Kosten für bleibende Schäden. "Eine private
Unfallversicherung ist daher unverzichtbar, denn nur sie bietet
Schutz rund um die Uhr und im Ernstfall eine lebenslange Rente. Vor
dem Skiurlaub deshalb nicht nur die Ausrüstung überprüfen, sondern
auch den Versicherungsschutz!", betont Wölfl.

Hubschrauberbergung kostet

Unfallversicherung ist auch nicht gleich Unfallversicherung.
Speziell bei einem Winterurlaub sollte unbedingt auch eine Deckung
für Bergungskosten inkludiert sein. Denn rund 6000 verletzte Personen
müssen pro Jahr mit dem Hubschrauber von der Piste geborgen werden,
was im Durchschnitt etwa 3000 Euro kostet. Die
Sozialversicherungsträger erkennen aber nur knapp ein Fünftel aller
Flugrettungseinsätze an, und übernehmen selbst dann nur weniger als
ein Drittel der Kosten. "Ohne Bergungskostendeckung bleibt der
Verletzte auf der Differenz sitzen", erklärt Wölfl.

Downloads im Internet unter
http://www.unternehmen.allianz.at/presse/news

Fotos ((C) Allianz) - Abdruck honorarfrei
- Mag. Xaver Wölfl
- Foto Winterurlaub Richtige Ausrüstung Hochformat
- Foto Winterurlaub Richtige Ausrüstung Querformat

Vollständige Pressemeldung samt Links als PDF

Rückfragehinweis:

Dr. Marita Roloff
   Unternehmenskommunikation
   Allianz Gruppe in Österreich
   Hietzinger Kai 101-105, 1130 Wien
   Tel: 01/878 07 - 80690, Fax: - 40261
   E-Mail: [email protected] 
   Internet: http://www.allianz.at

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