FPÖ-Frigo: Frühgeburten treten aufgrund einer Gesetzeslücke vermehrt auf

Frühgeburtenrate in Österreich bei elf Prozent

Wien (OTS/fpd) - Die jüngst kolportierten Meldungen, wonach die Frühgeburtenrate in Österreich bei elf Prozent liegt und sich somit in den letzten fünf Jahren fast verdoppelt hat, ist nicht weiter verwunderlich, meint der FPÖ-Wien LAbg. für Gesundheit, Univ.-Prof. Dr. Peter Frigo. Immerhin gibt es in Österreich eine Gesetzeslücke, welche die Anzahl der Embryonen hierzulande nicht begrenzt.

Fakt ist, so Frigo, dass künstlich hervorgerufenen Schwangerschaften durch einen höheren Prozentsatz zu Mehrlingsschwangerschaften führen können. Diese wiederum bringen oftmals Frühgeburten mit sich. Eine bundesweite Regelung durch eine schon längst überfällige Änderung des Fortpflanzungsgesetzes wäre daher dringend angeraten. In Deutschland etwa gibt es ein derartiges Gesetz schon - hier ist die Anzahl der eingesetzten Embryonen nämlich auf lediglich 3 limitiert. Eine derartige Begrenzung wäre auch in Österreich wünschenswert. Damit würde man nicht nur das Gesundheitsbudget schonen - immerhin benötigen Frühchen ja auch eine außerordentliche Betreuung - sondern würde auch viele persönliche Tragödien verhindern. (Schluss)paw

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